Badeunfall am Bodensee: Zwei Männer gehen unter – und können nur noch tot geborgen werden

Einsatzkräfte der Polizei fahren mit einem Boot auf dem Bodensee, nachdem zwei Männer nach einem Sprung ins Wasser vermisst wurden. (Symbolbild)
Silas Stein/dpa- Zwei Männer (71, 76) sprangen am Donnerstag bei Kirchberg vom Mietboot in den Bodensee.
- Sie gingen vor den Augen ihrer Ehefrauen unter und tauchten nicht wieder auf.
- Polizei, Feuerwehr und DLRG suchten mit Tauchern, Hunden, Sonar und zwei Hubschraubern.
- Trotz intensiver Suche bis zum Abend blieben beide vermisst – die Suche wird am Freitag fortgesetzt.
- Behörden sprechen von einem tragischen Unglück, das Angehörige und Einsatzkräfte belastet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem tragischen Badeunfall am Donnerstagnachmittag auf dem Bodensee vor Kirchberg haben Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei, der Feuerwehr und der DLRG zwei Leichen in der Nähe des Unglücksortes im Wasser gefunden. Bei ihnen handelt es sich um die zwei Männer im Alter von 71 und 76 Jahren, die bislang vermisst gewesen waren. Taucher bargen die Körper.
Am Tag zuvor waren die Senioren von einem vor Anker liegenden Mietboot ins Wasser gesprungen – nur rund 200 Meter vom Hafen entfernt. Vor den Augen ihrer Ehefrauen gingen beide plötzlich unter und tauchten nicht wieder auf.
Unmittelbar nach dem Unglück lief eine großangelegte Suchaktion an, unterstützt von Tauchern, Mantrailerhunden und zwei Sonargeräten. Auch ein Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Trotz intensiver Bemühungen blieb die Suche bis zum Donnerstagabend erfolglos und wurde am Freitag fortgesetzt. Gegen 14.30 Uhr machten die Einsatzkräfte dann den traurigen Fund. Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen ermittelt weiter zur Unfallursache.

