Die starken Regenfälle und Unwetter haben im Kreis Ahrweiler mit der Gemeinde Schuld sowie in anderen Teilen Rheinland-Pfalz’ auch Einfluss auf den Empfang von Handys und das Mobilfunknetz von Anbietern wie Vodafone, O2, Telekom und Co. Auf der Störungsmelder-Homepage allestoerungen.de ist auf mehreren Karten zu den jeweiligen Anbietern zu sehen, dass insbesondere aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Störungen in den Mobilfunknetzen gemeldet werden.
Dies bestätigte Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Es gebe sehr viele Vermisste, sagte Dreyer (SPD). Es sei unklar, ob sie sich selbst hatten retten können. Sie zu erreichen sei schwierig, da das Mobilfunknetz zum Teil ausgefallen sei.
Häuser in Schuld stürzen ein – Dreyer: "Es ist eine Katastrophe"

Unwetter in der Eifel Häuser in Schuld stürzen ein – Dreyer: „Es ist eine Katastrophe“

Hochwasser im Kreis Ahrweiler: Dauereinsatz in Rheinland-Pfalz

Nach der Hochwasserkatastrophe in Teilen von Rheinland-Pfalz läuft seit Stunden ein großangelegter Rettungseinsatz. Polizeihubschrauber seien unterwegs, um Menschen von Hausdächern oder aus Bäumen zu retten, berichtete Ministerpräsidentin Dreyer am Donnerstag zu Beginn der Landtagsplenarsitzung in Mainz. Auch die Bundeswehr helfe mit rund 200 Soldaten.

Vermisstensuche im Kreis Ahrweiler: Die Polizei Koblenz richtet eine Hotline und Internetportal ein

Die Polizei hat zur Hochwasserkatastrophe in der rheinland-pfälzischen Eifel eine Hotline für Angehörige sowie ein Internetportal für Videos und Bilder eingerichtet. Unter der Nummer 0800-6565651 könnten sich Menschen melden, die Angehörige vermissen, schrieb das Polizeipräsidium Koblenz am Donnerstag auf Twitter. Unter dem Hinweisportal https://rlp.hinweisportal.de könnten Videosequenzen und Fotos hochgeladen werden, „die Hinweise auf vermisste Personen und Tote geben können“.