Schwerer Sturz auf der Streif: Schockmoment beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel

Nach einem Sturz wird Alexis Pinturault (Frankreich)mit einem Helikopter abtransportiert.
Expa/Johann Groder/APA/dpa- Alexis Pinturault schwer gestürzt beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel.
- Verletzung am Knie, Diagnose steht noch aus.
- Teamkollege Florian Loriot ebenfalls gestürzt, beide per Helikopter abtransportiert.
- Pinturaults Frau und Tochter waren anwesend.
- Sicherheit bei den Rennen erneut im Fokus, Abfahrt am Samstag geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Immer wieder kommt es bei den Hahnenkammrennen auf der Streif zu schweren Unfällen auf der extrem gefährlichen Strecke. Nun hat sich zum Start des Super-G am heutigen Freitag das nächste Unglück ereignet. Der einstige Weltcup-Gesamtsieger Alexis Pinturault ist beim Super-G in Kitzbühel schwer gestürzt und mit dem Helikopter weggeflogen worden. Der französische Skirennfahrer verdrehte sich bei dem Unfall das Knie. Eine Diagnose nach Pinturaults Sturz gab es zunächst nicht. Der 33-Jährige hatte sich erst in der Vorsaison bei einem Sturz in Wengen das Kreuzband gerissen und dann in diesem Winter sein Comeback gegeben.
Neben Pinturault stürzt auch Teamkollege Loriot
„Das schmerzt extrem, wenn man Alexis' Geschichte ein bisschen kennt“, sagte der zu dem Zeitpunkt führende Schweizer Marco Odermatt im ZDF. „Er ist einer der Nettesten auf der Tour. Ich wünsche ihm nur das Beste - aber das hat nicht gut ausgesehen.“
An der Unfallstelle auf der Höhe der Seidlalm hatten vor dem dreimaligen Weltmeister Pinturault bereits andere Fahrer Probleme. Und kurz darauf stürzte bei derselben Linkskurve Pinturaults Teamkollege Florian Loriot und schlug mit dem Kopf auf. Auch er wurde vom Rettungshubschrauber weggeflogen. Im Ziel der legendären und berüchtigten Streif wartete Pinturaults Frau Romane mit der gemeinsamen Tochter auf dem Arm auf den Papa - als dieser stürzte, schlug sich seine Ehefrau erschrocken die Hand vor den Mund.

Bei den Hahnenkammrennen rasen die Skirennfahrer mit bis zu 150 km/h die Strecke in Kitzbühel hinunter.
Expa/Johann Groder/APA/dpaFranzosen heftig von Stürzen betroffen
Das französische Team wird in diesem Winter heftig gebeutelt: Der letztjährige Kitzbühel-Doppelsieger Cyprien Sarrazin stürzte nach Weihnachten in Bormio schwer und musste am Kopf operiert werden. Ob er je wieder Rennen bestreiten kann, ist unklar.
Das Thema Sicherheit stand - wie jedes Jahr - in Kitzbühel besonders im Fokus. Fahrer, Offizielle und Experten rätseln, wie der Rennsport ungefährlicher gemacht werden kann. Am Samstag steht auf der Streif die Abfahrt an.
