Rund 40 Tote an Silvester
: Viele Fragen offen nach Brandtragödie in Crans-Montana

Warum wird eine Schweizer Bar zur Todesfalle für rund 40 Menschen? Die Ermittlungen laufen, Polizei und Staatsanwaltschaft sagen wenig.
Von
dpa
Crans-Montana
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Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Menschen haben Kerzen und Blumen in der Nähe der Bar «Le Constellation» niedergelegt, wo ein verheerendes Feuer während der Neujahrsfeierlichkeiten in den Schweizer Alpen Tote und Verletzte forderte. Foto: Antonio Calanni/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Trauer im Nobel-Skiort Crans-Montana ist groß. In der Silvesternacht waren hier in einer Bar rund 40 Menschen ums Leben gekommen, rund 115 wurden verletzt. Noch sind viele Fragen, etwa die der Brandursache, offen.

Antonio Calanni/AP/dpa
  • Silvesterbrand in Bar in Crans-Montana: Rund 40 Tote, 115 Verletzte, viele schwer verletzt.
  • Ursache unklar: „Flashover“ als mögliche Erklärung für rasche Brandausbreitung genannt.
  • Opfer meist junge Menschen, einige Minderjährige; Bergung und Identifizierung laufen.
  • Internationale Hilfe: Verletzte wurden nach Frankreich verlegt, weitere Länder bieten Unterstützung an.
  • Ermittlungen laufen: Brandursache, Sicherheitsvorkehrungen und mögliche Verantwortliche ungeklärt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht mit rund 40 Toten in einer Bar im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei brachten ihre Erschütterung zum Ausdruck - viele Ermittlungsergebnisse präsentierten sie in den ersten 24 Stunden nach dem Unglück nicht. Die meisten der rund 115 Verletzten erlitten schwere Brandwunden, einige schwebten in der Nacht noch in Lebensgefahr.

Die Regierung des Kantons Wallis sprach in einer Mitteilung von einem „Flashover“ in der Bar, ohne eine Quelle für diese Information zu nennen. Mit dem Ausdruck wird der sekundenschnelle Übergang eines kleinen Feuers zu einem Großbrand bezeichnet. Das passiert durch riesige Hitze, die brennbares Material so zersetzt, dass es bestimmte Gase bildet und dann auch ohne Flammenkontakt sekundenschnell in Brand gerät. Ohne Schutzkleidung sei das kaum zu überleben, sagte die Brandschutzsachverständige Sandra Barz im ARD-«Brennpunkt“.

Körperoberfläche zu mehr als 60 Prozent verbrannt

Zahlreiche der mehr als 110 Verletzten wiesen lebensbedrohliche Verbrennungen auf. In der Universitätsklinik Lausanne wurden allein etwa 13 erwachsene und 8 minderjährige Brandverletzte aufgenommen, „deren Körperoberfläche zu mehr als 60 Prozent verbrannt ist“, wie der Chefarzt des Spitals Morges, Wassim Raffoul, dem Sender RTS sagte. Es handle sich um sehr schwere Verletzungen, deren Behandlung sehr lange dauern werde. Hinzu könne kommen, dass die Verletzten auch Rauchgasvergiftungen, Quetschungen sowie Knochenbrüche durch das Gedränge erlitten hätten.

  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 03.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Kerzen und Stofftiere stehen in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation in Crans-Montana, wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte. Foto: Baz Ratner/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Kerzen und Stofftiere stehen in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation.

    Baz Ratner/AP/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana

    Ein Sichtschutz soll die Arbeit der Ermittler erleichtern.

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Blumen sind zu sehen, während Polizeibeamte den Bereich inspizieren, in dem während der Silvesterfeierlichkeiten in der Bar und Lounge "Le Constellation" ein Feuer aus unbekannter Ursache ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Blumen sind zu sehen, während Polizeibeamte den Unglücksort inspizieren.

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Eine Frau mit einem Stofftier in der Hand, deren Tochter vermisst wird, steht in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation, wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte. Foto: Baz Ratner/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Eine Frau, deren Tochter vermisst wird, steht mit einem Stofftier in der Hand in der Nähe der abgeriegelten Bar.

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ermittler durchsuchen das Gebiet um die abgeriegelte Bar Le Constellation wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte. Foto: Baz Ratner/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ermittler durchsuchen das Gebiet um das „Le Constellation“ .

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Menschen erweisen den Opfern der Silvesterfeier in Crans-Montana, Schweiz, mit Blumen die letzte Ehre. In der Bar und Lounge "Le Constellation" brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus, bei dem es Tote und Verletzte gab. Nach Angaben der Polizei kamen bei dem Brand, der in der Silvesternacht in der Bar "Le Constellation" im Schweizer Alpenort Crans-Montana wütete, mehrere Dutzend Menschen ums Leben. Zudem wurden rund hundert Personen verletzt. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Menschen erweisen den Opfern mit Blumen die letzte Ehre.

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Menschen bringen Blumen in die Nähe der abgeriegelten Le Constellation Bar, wo ein verheerender Brand Tote und Verletzte während der Neujahrsfeierlichkeiten in Crans-Montana, Schweizer Alpen, forderte. Foto: Antonio Calanni/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Menschen bringen Blumen in die Nähe der Bar.

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Sierre: Die Flaggen der Schweiz und des Kantons Wallis wehen auf Halbmast. Bei einem Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana kamen in der Silvesternacht mehrere Menschen ums Leben. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Die Flaggen der Schweiz und des Kantons Wallis wehen auf Halbmast.

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Mathias Reynard (l-r), Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, und Bundespräsident Guy Parmelin, sprechen mit einem Feuerwehrmann während ihrer Inspektion des Geländes, in dem ein Brand unbekannter Ursache in der Bar und Lounge «Le Constellation» ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab, während der Silvesterfeierlichkeiten. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Mathias Reynard (l-r), Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, und Bundespräsident Guy Parmelin, sprechen mit einem Feuerwehrmann während ihrer Inspektion des Geländes.

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  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin (r-l), Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei und Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, inspizieren den Bereich, in dem ein Brand unbekannter Ursache in der Bar und Lounge «Le Constellation» ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab, während der Silvesterfeierlichkeiten. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin (r-l), Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei und Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, inspizieren den Bereich, in dem ein Brand in der Silvesternacht dutzende Menschenleben forderte.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Leichenwagen fährt vor, während Polizeibeamte den Bereich inspizieren, in dem während der Silvesterfeierlichkeiten ein Feuer unbekannter Ursache in der Bar und Lounge «Le Constellation» ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Leichenwagen fährt vor der betroffenen Bar vor. Das Gebäude wurde mit Sichtschutz versehen.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz

    Nach einem Brand in einer Bar im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana rechnen die Ermittler mit „mehreren Dutzend“ Toten.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans Montana: Das Innere der Bar und Lounge Le Constellation, wo nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Police Cantonale Valaisanne/Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 15.01.2026 im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

    Die Bilder aus dem Inneren zeigen die Zerstörung.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz

    In der Bar starben in der Silvesternacht rund 40 Menschen.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans Montana: Rettungskräfte sind in der Nähe des Bereichs zu sehen, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Police Cantonale Valaisanne/Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 15.01.2026 im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

    Rettungskräfte sind in der Nähe des Bereichs zu sehen, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation das Feuer ausgebrochen war.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Absperrband der Polizei vor dem Bereich, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Absperrband der Polizei vor der Bar und Lounge Le Constellation.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Polizeibeamte inspizieren den Bereich, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Polizeibeamte inspizieren den Bereich des Brandes.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz

    Noch immer sind zahlreiche Rettungskräfte vor Ort.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Lens: Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis (l-r) während einer Pressekonferenz, nachdem in Crans-Montana in der Bar und Lounge Le Constellation während der Neujahrsfeierlichkeiten ein Feuer aus unbekannter Ursache ausgebrochen war. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis (l-r) während der Pressekonferenz zu dem verheerenden Brand.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Lens: Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, und Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis (l-r), während einer Pressekonferenz, nachdem in Crans-Montana in der Bar und Lounge Le Constellation während der Neujahrsfeierlichkeiten ein Feuer aus unbekannter Ursache ausgebrochen war. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, und Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis (l-r), zeigen sich erschüttert.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Banner mit dem Hinweis, dass Feuerwerkskörper wegen Brandgefahr verboten sind, ist in der Nähe des Bereichs abgebildet, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Banner mit dem Hinweis, dass Feuerwerkskörper wegen Brandgefahr verboten sind, in der Nähe des Unglücksorts.

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  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans Montana: Blumen sind in der Nähe des Bereichs zu sehen, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Police Cantonale Valaisanne/Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 15.01.2026 im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

    Bilder aus der Nacht zeigen das Großaufgebot an Rettungskräften.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Skifahrer läuft auf der Straße in der Nähe der Stelle, an der in der Bar und Lounge "Le Constellation" nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Skifahrer läuft auf der Straße in der Nähe der Stelle, an der in der Bar und Lounge "Le Constellation" nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist.

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  • Schweizer Skiort Crans-Montana

    Der Schweizer Skiort Crans-Montana ist nach dem verheerenden Brand unter Schock.

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Am Neujahrsabend beteten in der Kirche von Crans-Montana 400 Gläubige in einer Messe mit dem Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey für die Opfer. Die meisten dürften Teenager oder Anfang 20-Jährige gewesen sein, heißt es vonseiten der Polizei, womöglich Minderjährige. Die Bar „Le Constellation“ war nach Angaben von Anwohnern bei ihnen besonders angesagt.

Bundespräsident Guy Parmelin sprach von einer der schlimmsten Tragödien, die es in der Geschichte der Schweiz je gegeben habe. Die Flaggen am Parlament würden für fünf Tage auf halbmast gehängt.

Ausländische Opfer

Der Flughafen von Genf bereitete sich auf die Ankunft der Familien ausländischer Opfer vor, wie der Kanton Genf berichtete. Er liegt am nächsten am Unglücksort, aber auf dem Landweg immer noch 180 Kilometer entfernt. Unter den Toten und Verletzten sind nach italienischen Angaben Italiener, andere Staaten hielten sich bedeckt. Ob Deutsche darunter waren, ist ungewiss. Das Außenministerium in Berlin steht nach eigenen Angaben mit den Behörden in Verbindung.

Der französische Präsident Emmanuel Macron teilte auf der Plattform X mit, Frankreich nehme Verletzte in seinen Krankenhäusern auf und stehe für jede Hilfe zur Verfügung. Verletzte wurden Berichten zufolge bereits nach Paris und Lyon gebracht. Daneben haben auch Schweden und Nordmazedonien ihre Hilfe angeboten.

„Unsere Hauptthese ist, dass der gesamte Raum Feuer gefangen hat, und das zu einer Explosion geführt hat“, sagte die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Beatrice Pilloud. Fast alles andere bleibt offen. Priorität sei, die Todesopfer zu identifizieren, um sie ihren Angehörigen zu übergeben, sagte sie.

Viele offene Fragen

Wie viele Menschen in der Bar waren, für wie viele Besucher sie zugelassen war, ob die Notausgänge funktionierten oder die Treppe, die nach Angaben von Besuchern zu eng war, um sich schnell vor den Flammen zu retten, regelkonform war - Pilloud machte dazu auch knapp 18 Stunden nach der Tragödie noch keine Angaben. Ob Kerzen oder ein Feuerwerkskörper den Brand auslösten, wie etwa Gäste mutmaßten - man wisse es noch nicht.

Sie wolle Handys auswerten, die am Unglücksort sichergestellt wurden. Ob die Barbesitzer verhört werden, blieb ebenfalls offen. Es sei auf jeden Fall niemand festgenommen worden, sagte Pilloud.

Der 18-jährige Alexis Lagger sah nach eigenen Angaben in der Nacht beim Vorbeigehen Rauch aus der Bar kommen und verständigte die Polizei. Sekunden später seien Flammen aus dem Lokal geschlagen. „Die Menschen versuchten, die Fenster mit Stühlen und Tischen einzuschlagen“, berichtete er dem Westschweizer Fernsehen. Er habe geholfen, sich um die zu kümmern, die rausgekommen seien.

Der Nobel-Skiort

Crans-Montana liegt im Kanton Wallis und gilt als mondäner Ferienort mit vielen Prominenten. Berühmtester Einwohner war James-Bond-Schauspieler Roger Moore (1927-2017). Der Ort auf etwa 1.500 Metern Höhe hat ein großes Skigebiet. Ende Januar und Anfang Februar finden dort auch Rennen des Ski-Weltcups statt.

Über die Feiertage ist der Ort in der Regel ausgebucht. Auf rund 10.000 Einwohner kommen rund 2.600 Hotelbetten, davon acht Hotels in der Luxuskategorie, und Hunderte Ferienwohnungen. Bei rund einer Million Übernachtungen im Jahr kommen nach Angaben der örtlichen Tourismusbehörde etwa 20 Prozent der Gäste aus dem Ausland. Der nächste große Flughafen ist Genf. Auf dem Landweg sind es von dort aus 180 Kilometer.