Feuer bei Silvesterparty
: Mehrere Dutzend Tote – Crans-Montana unter Schock

Nach einem Brand in einer Bar im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana rechnen die Ermittler mit „mehreren Dutzend“ Toten. Bilder aus dem Inneren zeigen die Zerstörung. In dem Ort herrscht Fassungslosigkeit.
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dpa, afp
Crans-Montana
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Nach dem verheerenden Feuer in einer Bar im Schweizer Nobelskiort Crans-Montana ist die Polizei weiter mit einem Großaufgebot vor Ort. Bilder aus dem Inneren zeigen die Zerstörung. Wie viele Menschen genau ums Leben kamen, ist weiter unklar. Die Behörden sprechen von "mehreren Dutzend" Toten.

Nach dem verheerenden Feuer in einer Bar im Schweizer Nobelskiort Crans-Montana ist die Polizei weiter mit einem Großaufgebot vor Ort. Bilder aus dem Inneren zeigen die Zerstörung. Wie viele Menschen genau ums Leben kamen, ist weiter unklar. Die Behörden sprechen von "mehreren Dutzend" Toten.

Police Cantonale Valaisanne/AP/Keystone/dpa
  • Explosion und Brand in einer Bar in Crans-Montana forderten „mehrere Dutzend“ Todesopfer.
  • Rund 100 Menschen wurden schwer verletzt, viele erlitten schwere Verbrennungen.
  • Das Unglück ereignete sich in der Silvesternacht gegen 1.30 Uhr.
  • Crans-Montana ist ein beliebter Skiort mit prominenten Gästen und großem Skigebiet.
  • Polizei und Rettungskräfte waren mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen und Hubschraubern vor Ort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Silvesterparty im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana ist in einer Feuer-Tragödie mit Dutzenden Toten geendet. Das Unglück in dem bekannten Touristenort löste bei Anwohnern, Touristen und Politikern Erschütterung aus. „Dieser Abend sollte eigentlich ein Fest sein, doch er wurde zu einem Alptraum“, sagte der Präsident der Regierung im Kanton Wallis, Mathias Reynard. Bei dem Brand in der Bar „Le Constellation“ sind nach Angaben der Polizei zudem rund 100 Menschen größtenteils schwer verletzt worden.

Crans-Montana ist einer der bekanntesten Touristenorte in den Schweizer Alpen und über Feiertage wie Weihnachten und Neujahr mit tausenden Besuchern aus aller Welt meist ausgebucht. Es sei sehr wahrscheinlich, dass unter den Opfern ausländische Gäste seien, so die Polizei. Ob Deutsche betroffen sind, war zunächst unklar. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus. „Ein Anschlag kann absolut ausgeschlossen werden,“ sagte Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud bei einer Pressekonferenz.

Touristen unter Schock

Eine Besucherin aus Stuttgart steht unter Schock: „Wir haben mit der Familie in unserer Ferienwohnung Silvester gefeiert“, sagte Christina Lutz der Deutschen Presse-Agentur. „Die Kinder von Freunden sind gestern Abend in der Bar gewesen. Ihnen ist zum Glück nichts passiert, aber sie haben offenbar viele Freunde verloren.“

  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 03.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Kerzen und Stofftiere stehen in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation in Crans-Montana, wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte. Foto: Baz Ratner/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Kerzen und Stofftiere stehen in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation.

    Baz Ratner/AP/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana

    Ein Sichtschutz soll die Arbeit der Ermittler erleichtern.

    Antonio Calanni/AP/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Blumen sind zu sehen, während Polizeibeamte den Bereich inspizieren, in dem während der Silvesterfeierlichkeiten in der Bar und Lounge "Le Constellation" ein Feuer aus unbekannter Ursache ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Blumen sind zu sehen, während Polizeibeamte den Unglücksort inspizieren.

    Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Eine Frau mit einem Stofftier in der Hand, deren Tochter vermisst wird, steht in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation, wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte. Foto: Baz Ratner/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Eine Frau, deren Tochter vermisst wird, steht mit einem Stofftier in der Hand in der Nähe der abgeriegelten Bar.

    Baz Ratner/AP/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ermittler durchsuchen das Gebiet um die abgeriegelte Bar Le Constellation wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte. Foto: Baz Ratner/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ermittler durchsuchen das Gebiet um das „Le Constellation“ .

    Baz Ratner/AP/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Menschen erweisen den Opfern der Silvesterfeier in Crans-Montana, Schweiz, mit Blumen die letzte Ehre. In der Bar und Lounge "Le Constellation" brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus, bei dem es Tote und Verletzte gab. Nach Angaben der Polizei kamen bei dem Brand, der in der Silvesternacht in der Bar "Le Constellation" im Schweizer Alpenort Crans-Montana wütete, mehrere Dutzend Menschen ums Leben. Zudem wurden rund hundert Personen verletzt. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Menschen erweisen den Opfern mit Blumen die letzte Ehre.

    Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Menschen bringen Blumen in die Nähe der abgeriegelten Le Constellation Bar, wo ein verheerender Brand Tote und Verletzte während der Neujahrsfeierlichkeiten in Crans-Montana, Schweizer Alpen, forderte. Foto: Antonio Calanni/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Menschen bringen Blumen in die Nähe der Bar.

    Antonio Calanni/AP/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 02.01.2026, Schweiz, Sierre: Die Flaggen der Schweiz und des Kantons Wallis wehen auf Halbmast. Bei einem Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana kamen in der Silvesternacht mehrere Menschen ums Leben. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Die Flaggen der Schweiz und des Kantons Wallis wehen auf Halbmast.

    Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Mathias Reynard (l-r), Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, und Bundespräsident Guy Parmelin, sprechen mit einem Feuerwehrmann während ihrer Inspektion des Geländes, in dem ein Brand unbekannter Ursache in der Bar und Lounge «Le Constellation» ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab, während der Silvesterfeierlichkeiten. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Mathias Reynard (l-r), Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, und Bundespräsident Guy Parmelin, sprechen mit einem Feuerwehrmann während ihrer Inspektion des Geländes.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin (r-l), Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei und Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, inspizieren den Bereich, in dem ein Brand unbekannter Ursache in der Bar und Lounge «Le Constellation» ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab, während der Silvesterfeierlichkeiten. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin (r-l), Stéphane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei und Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, inspizieren den Bereich, in dem ein Brand in der Silvesternacht dutzende Menschenleben forderte.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Leichenwagen fährt vor, während Polizeibeamte den Bereich inspizieren, in dem während der Silvesterfeierlichkeiten ein Feuer unbekannter Ursache in der Bar und Lounge «Le Constellation» ausbrach, bei dem es Tote und Verletzte gab. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Leichenwagen fährt vor der betroffenen Bar vor. Das Gebäude wurde mit Sichtschutz versehen.

    Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz

    Nach einem Brand in einer Bar im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana rechnen die Ermittler mit „mehreren Dutzend“ Toten.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans Montana: Das Innere der Bar und Lounge Le Constellation, wo nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Police Cantonale Valaisanne/Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 15.01.2026 im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

    Die Bilder aus dem Inneren zeigen die Zerstörung.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz

    In der Bar starben in der Silvesternacht rund 40 Menschen.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans Montana: Rettungskräfte sind in der Nähe des Bereichs zu sehen, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Police Cantonale Valaisanne/Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 15.01.2026 im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

    Rettungskräfte sind in der Nähe des Bereichs zu sehen, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation das Feuer ausgebrochen war.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Absperrband der Polizei vor dem Bereich, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Absperrband der Polizei vor der Bar und Lounge Le Constellation.

    Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Polizeibeamte inspizieren den Bereich, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Polizeibeamte inspizieren den Bereich des Brandes.

    Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz

    Noch immer sind zahlreiche Rettungskräfte vor Ort.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Lens: Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis (l-r) während einer Pressekonferenz, nachdem in Crans-Montana in der Bar und Lounge Le Constellation während der Neujahrsfeierlichkeiten ein Feuer aus unbekannter Ursache ausgebrochen war. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrates des Kantons Wallis, Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis, Frederic Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis (l-r) während der Pressekonferenz zu dem verheerenden Brand.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Lens: Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, und Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis (l-r), während einer Pressekonferenz, nachdem in Crans-Montana in der Bar und Lounge Le Constellation während der Neujahrsfeierlichkeiten ein Feuer aus unbekannter Ursache ausgebrochen war. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Mathias Reynard, Staatsrat und Präsident des Staatsrats des Kantons Wallis, und Stephane Ganzer, Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport des Kantons Wallis (l-r), zeigen sich erschüttert.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Banner mit dem Hinweis, dass Feuerwerkskörper wegen Brandgefahr verboten sind, ist in der Nähe des Bereichs abgebildet, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Banner mit dem Hinweis, dass Feuerwerkskörper wegen Brandgefahr verboten sind, in der Nähe des Unglücksorts.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans Montana: Blumen sind in der Nähe des Bereichs zu sehen, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Police Cantonale Valaisanne/Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung bis zum 15.01.2026 im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

    Bilder aus der Nacht zeigen das Großaufgebot an Rettungskräften.

    Police Cantonale Valaisanne/AP/dpa
  • Explosion bei Silvesterparty in Skiort in der Schweiz: 01.01.2026, Schweiz, Crans-Montana: Ein Skifahrer läuft auf der Straße in der Nähe der Stelle, an der in der Bar und Lounge "Le Constellation" nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist. Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Ein Skifahrer läuft auf der Straße in der Nähe der Stelle, an der in der Bar und Lounge "Le Constellation" nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist.

    Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
  • Schweizer Skiort Crans-Montana

    Der Schweizer Skiort Crans-Montana ist nach dem verheerenden Brand unter Schock.

    Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
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Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) sprach den Opfern und ihren Familien sein Mitgefühl aus. „Ich bin zutiefst erschüttert über den tödlichen Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht“, schrieb er auf X. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, der sein Amt erst Stunden vorher angetreten hatte, zeigte sich ebenfalls bestürzt: „Was ein Moment der Freude sein sollte, verwandelte sich am Neujahrstag in Crans-Montana in eine Trauer, die das ganze Land und weit darüber hinaus erfasst hat“, schrieb er auf X.

Verpuffung erst nach dem Brand

Die Ermittler schließen einen Anschlag nach Zeugenbefragungen und ersten Ermittlungen aus, wie der Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler sagte. Die Explosionen, von denen Anwohner berichteten, hätten sich erst nach dem Brandausbruch ereignet. Das Feuer habe bei seiner Ausbreitung eine Verpuffung ausgelöst, sagte der für Sicherheit zuständige Staatsrat im Kanton Wallis, Stéphane Ganzer. Er berief sich dabei auf Zeugenaussagen und erste Ermittlungen.

„Wir haben eine Explosion gehört, aber das hörte sich überhaupt nicht wie Silvesterfeuerwerk an“, sagte Anwohner Jeoffrey d'Amecourt dem Sender RTS. Das Gebäude, in dem sich die Bar befand, sei schwer beschädigt worden. Die Polizei hat das Gelände rund um die Bar auf der Hauptstraße des Ortes weiträumig abgesperrt.

Die Polizei hat eine Telefonauskunft für Angehörige eingerichtet. Die Medienwebseite der Kantonspolizei brach nach der ersten Mitteilung dort angesichts der zahlreichen Abrufe zusammen.

Viele offene Fragen

Zur Brandursache konnte Staatsanwältin Pilloud zunächst keine Angaben machen. Ebenso äußert sie sich auf Nachfrage nicht dazu, ob die Bar über die korrekten Notausgänge verfügte und ob diese auch funktionierten.

Die vielen Opfer wurden per Hubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht, etwa in Sitten, aber auch ins rund 100 Kilometer Luftlinie entfernte Genf. Dort landeten am Universitätsspital nach Angaben von Augenzeugen am Vormittag zahlreiche Hubschrauber.

Der Alarm ging bei der Polizei gegen 1.30 Uhr ein. In der Bar feierten noch zahlreiche Besucher der Silvesterparty in das neue Jahr. Die Einsatzkräfte seien innerhalb von Minuten vor Ort gewesen, so die Behörden. Angesichts des Ausmaßes der Tragödie eilte unter anderem auch die Bergwacht aus dem Aostatal in Italien zu Hilfe.

Der Nobel-Skiort

Crans-Montana liegt im Kanton Wallis und gilt als mondäner Ferienort mit vielen Prominenten. Berühmtester Einwohner war James-Bond-Schauspieler Roger Moore (1927-2017). Der Ort auf etwa 1.500 Metern Höhe hat ein großes Skigebiet. Ende Januar und Anfang Februar finden dort auch Rennen des Ski-Weltcups statt.

Über die Feiertage ist der Ort in der Regel ausgebucht. Auf rund 10.000 Einwohner kommen rund 2.600 Hotelbetten, davon acht Hotels in der Luxuskategorie, und Hunderte Ferienwohnungen. Bei rund einer Million Übernachtungen im Jahr kommen nach Angaben der örtlichen Tourismusbehörde etwa 20 Prozent der Gäste aus dem Ausland. Der nächste große Flughafen ist Genf. Auf dem Landweg sind es von dort aus 180 Kilometer.

Auf der Website von Crans-Montana wurde ein Polizeisprecher mit der Angabe zitiert, dass die Bar „Le Constellation“ Platz für 300 Gäste im Inneren und 40 weitere auf der Terrasse geboten habe.

„Dann haben wir den Rauch gesehen. Es ist furchtbar“

Ein Tourist aus New York filmte, wie orangefarbene Flammen aus der Bar schlugen. Der Nachrichtenagentur AFP sagte er, er habe gesehen, wie Menschen hinausgelaufen und in der Dunkelheit geschrien hätten. Auf von Schweizer Medien verbreiteten Bildern waren ein brennendes Gebäude und fliehende Menschen zu sehen.

Eine Anwohnerin sagte „24 heures“, einer Zeitung in Lausanne, als sich das Unglück ereignet habe, seien die Silvester-Feierlichkeiten in Crans-Montana „in vollem Gange“ gewesen, der Champagner sei „in Strömen geflossen“. Nach Ausbruch des Feuers sei die sorglose Stimmung in Crans-Montana verflogen und Menschen hätten sich auf den Straßen versammelt. „Wir konnten in der Ferne die Sirenen hören“, schilderte die Anwohnerin. „Die Menschen um mich herum waren fassungslos, besorgt, still.“

Ein weiterer Anwohner sagte der Zeitung, wegen der Silvesterfeuerwerke habe er zuerst nicht verstanden, was vor sich gehe. „Dann haben wir den Rauch gesehen. Es ist furchtbar, viele junge Menschen gehen in diese Bar.“

Unglücksort in Crans-Montana ist abgeriegelt

Das Unglück löste einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften aus. Auch mehrere Hubschrauber waren die Nacht über im Einsatz. Für Angehörige wurde eine Notrufnummer eingerichtet. Der Großeinsatz dauerte am Neujahrsmorgen weiter an. Örtliche Medien berichteten, dass Brandgeruch in der Luft hänge.

Die Polizei riegelte den Unglücksort vollständig ab. Über Crans-Montana sei wegen des Großeinsatzes eine Flugverbotszone verhängt worden, hieß es.