Rückkehr nach Hamburg: AIDAperla muss Kreuzfahrt wegen Sturmtief „Joshua“ abbrechen

Das Kreuzfahrtschiff AIDAperla muss wegen eines schweren Stums nach Hamburg zurückkehren.
dpa, Georg WendtEin heftiger Herbststurm legt derzeit weite Teile Deutschlands und Nordeuropas lahm – und sorgt auch auf See für Turbulenzen. Wegen des Sturmtiefs „Joshua“ musste die AIDAperla ihre aktuelle Kreuzfahrt früher als geplant beenden. Das Kreuzfahrtschiff kehrt bereits am Freitag, einen Tag früher als geplant, nach Hamburg zurück.
Sturmtief zwingt AIDAperla zur Kursänderung
Wie die Portale Schiffe und Kreuzfahrten und Kreuzfahrt Aktuelles berichten, war die AIDAperla ursprünglich auf einer Route durch Norwegen unterwegs. Die geplanten Stopps in Ålesund und Haugesund mussten jedoch abgesagt werden. Stattdessen steuerte das Schiff am Mittwoch Bergen an – ein Hafen, der ursprünglich gar nicht auf dem Reiseplan stand. Von dort aus nahm die Aida Perla schließlich Kurs zurück auf Hamburg.
Laut Kreuzfahrt Aktuelles erklärte die Reederei Aida Cruises, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handle. Ziel sei es, „einen reibungslosen Gästewechsel am Samstag zu ermöglichen“. Die Sicherheit der Passagiere und Crew-Mitglieder habe oberste Priorität.
Erstattungen und Alternativangebote für Passagiere
Alle geplanten Ausflüge in den gestrichenen Häfen wurden laut Aida Cruises storniert und vollständig erstattet. Für den zusätzlichen Tag in Hamburg sollen kurzfristig Alternativprogramme für die Gäste angeboten werden.
Eine Sprecherin von Aida bestätigte gegenüber t-online, man habe „mit präventiven Fahrplananpassungen“ auf die Wetterlage reagiert. „Die Sicherheit unserer Gäste hat höchste Priorität“, so die Sprecherin weiter.
Auch AIDAprima von Sturm betroffen
Nicht nur die AIDAperla musste ihre Route anpassen: Auch die AIDAprima, die derzeit auf Metropolenfahrt in Nordwesteuropa unterwegs ist, bekam die Auswirkungen des Sturmtiefs zu spüren. Der Aufenthalt im französischen Cherbourg wurde verkürzt, dafür bleibt das Schiff nun zwei Tage im Hafen von Le Havre, bevor es ebenfalls nach Hamburg zurückkehrt.
Orkanböen und Lebensgefahr an Land
Das Sturmtief „Joshua“ sorgt derzeit nicht nur auf See, sondern auch an Land für gefährliche Bedingungen. In Teilen Deutschlands warnen Meteorologen vor Orkanböen und erhöhter Lebensgefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rät, sich möglichst in geschlossenen Räumen aufzuhalten und Fahrten in betroffene Regionen zu vermeiden.

