Preiserhöhung bei DHL
: Pakete versenden wird 2025 teurer

Die Post darf 2025 die Preise erhöhen. Wie viel wird das Verschicken von Paketen innerhalb Deutschlands zukünftig kosten?
Von
Rose Abbas Mohammad
Berlin
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Päckchen und Pakete, die in Langenau nicht zugestellt werden können, müssen Kundinnen und Kunden derzeit in Nersingen oder Bernstadt abholen (Symbolfoto).⇥

ARCHIV -Päckchen und Pakete werden am 26.11.2013 in der Halle der neuen Zustellbasis des Postzustellers Deutsche Post DHL in Norderstedt (Schleswig-Holstein) sortiert. Bei Einkäufen im Internet sollten Verbraucher künftig noch etwas genauer hinschauen - zumindest wenn der Warenwert mehr als 40 Euro beträgt. Dann ab dem kommenden Freitag können Online-Händler ihren Kunden auch bei teuereren Produkten beim Umtausch Rücksendekosten in Rechnung stellen. Foto: Bodo Marks/dpa (zu dpa «Neue Regeln für Retouren im Online-Handel» vom 06.06.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Im Jahr 2025 erhöhen sich die Preise bei der Deutschen Post.

Bodo Marks/dpa

Die hohe Inflation und die gestiegenen Lebenshaltungskosten treffen auch die Deutsche Post. Zukünftig müssen KundInnen tiefer in die Tasche greifen. Wie viel könnte das Versenden eines Pakets 2025 kosten?

Gestiegene Kosten sind schuld

Wie in vielen Bereichen, steigen auch bei der Post die Preise, da Logistiker die gestiegenen Kosten tragen müssen. Das Unternehmen ist verpflichtet, deutschlandweit Sendungen zuzustellen – selbst in abgelegene Gebiete, was zeitintensiv und kostenaufwendig ist.

Derzeit kostet ein 20 Gramm schwerer Standradbrief 85 Cent, ein 50 Gramm schwerer Kompaktbrief 1 Euro und das Versenden einer Postkarte 70 Cent. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 lag der Preis für einen Standardbrief noch bei 55 Cent, seither steigen die Portokosten kontinuierlich.

Pakete werden auch teurer

Die Preise für Pakete beim Marktführer DHL werden wohl bald teurer. Die Bundesnetzagentur gewährt dem Unternehmen eine Preiserhöhung von etwa 7,2 Prozent für Pakete, die Privatkunden verschicken. Das betrifft jedoch nur Pakete, die an Schaltern oder Automaten abgegeben werden und nicht die Sendungen, die von Online-Händlern an Kunden verschickt werden. Bei diesen Lieferungen kann DHL die Preise selbst festlegen, ohne die vorherige Genehmigung der Bundesnetzagentur.

Wann genau die Preiserhöhung kommt, ist noch unklar. KundInnen haben die Wahl, ihre Pakete bei verschiedenen Anbietern wie Hermes, DPD oder GLS zu verschicken, sodass sie auch auf alternative Dienstleiter ausweichen können.

Zudem nimmt die Zahl der Briefe schon lange ab, da immer mehr Menschen digitale Kommunikation wie E-Mails oder Chats nutzen. Während die Briefsendungen zurückgehen, nimmt die Zahl der Pakete stark zu, da immer mehr Menschen online bestellen. 2023 hat DHL in Deutschland etwa 1,7 Milliarden Pakete zugestellt, was ein Anstieg von rund zwei Drittel im Vergleich zu 2013 ist.