Matthias Miersch: Privatleben und Karriere – Wer ist der Generalsekretär der SPD?

Matthias Miersch, der SPD-Politiker im Porträt.
Kay Nietfeld/dpa- Matthias Miersch ist neuer Generalsekretär der SPD und folgt auf Kevin Kühnert.
- Er ist seit 2005 Bundestagsabgeordneter und seit 1990 SPD-Mitglied.
- Miersch hat Jura studiert und promoviert, ist Fachanwalt für Strafrecht.
- Er übernimmt kommissarisch bis zum Parteitag 2024 und leitet den Wahlkampf.
- Themen im Wahlkampf: Renten, Löhne, soziale Sicherung und Zukunftsinvestitionen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Rechtsanwalt Matthias Miersch ist Generalsekretär der SPD und damit ein fester Bestandteil der Partei. Er wurde 2021 und 2025 per Direktmandat in den Bundestag gewählt. Wer der gebürtige Hannover ist und wie sein bisheriger Werdegang aussieht, haben wir hier zusammengefasst:
Matthias Miersch in Zahlen und Fakten
- Name: Matthias Miersch
- Geburtstag: 19. Dezember 1968
- Geburtsort: Hannover
- Schulbildung: Abitur an der Kooperativen Gesamtschule/Albert-Einstein-Schule Laatzen
- Ausbildung/Studium: Jura-Studium an der Universität Hannover, Promotion an der Universität Hannover in Verfassungsrecht und Rechtsgeschichte
- Beruf: Fachanwalt für Strafrecht
- Partnerschaft: eingetragene Lebenspartnerschaft
- Hobbys: Schwimmen und Saunieren
- Instagram: matthiasmiersch
- TikTok: matthias-miersch
- Homepage: www.matthias-miersch.de
Matthias Miersch: So lief die politische Karriere
Matthias Miersch gehört dem Parlament seit 2005 an. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender ist er aktuell zuständig für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Er blickt bereits auf eine lange Karriere in der SPD zurück. Bereits seit 1990 ist er Mitglied in der Partei. Und das ist sein politischer Werdegang:
- 1991 bis 2018 Mitglied im Rat der Stadt Laatzen
- 1995 bis 2005 Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion der Stadt Laatzen
- 2000 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hannover-Land
- seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages
- 2005 bis 2009 Sprecher der SPD-Fraktion für nachhaltige Entwicklung
- 2005 bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der SPD in der Region Hannover
- Juni 2008 bis April 2018 Mitglied im Präsidium der SPD Niedersachsen
- 2009 bis 2017 umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
- 2009 bis 2019 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Region Hannover
- seit 2013 Mitglied im Parteivorstand der SPD
- seit Juli 2015 Sprecher der Parlamentarischen Linken (PL) in der SPD-Bundestagsfraktion
- seit Dezember 2017 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit; Energie; Ernährung und Landwirtschaft sowie Tourismus
- seit Juni 2019 Vorsitzender des SPD-Bezirks Hannover.
- seit Oktober 2024 Generalsekretär der SPD (komissarisch)
Matthias Miersch – Das ist seine neue Aufgabe als Generalsekretär der SPD
Als kommissarischer Generalsekretär leitet Matthias Miersch laut Statut nicht nur die Parteizentrale und koordiniert die Parteiarbeit. Er verantwortete auch die Vorbereitung und Durchführung des Bundestagswahlkampfes.
So führt Matthias Miersch seine Partei in den Wahlkampf
Drei Monate vor der geplanten vorgezogenen Bundestagswahl eröffnete die SPD Ende November den Vorwahlkampf: Sie veröffentlichte die Kernpunkte ihrer Kampagne, mit der sie sich bis Weihnachten an die Wählerinnen und Wähler wenden will. Im Mittelpunkt stünden „die wahren Leistungsträger“, die „hart arbeitende Mitte in Deutschland“, erklärte Generalsekretär Matthias Miersch. Er und andere SPD-Spitzenpolitiker riefen die Partei nach der Debatte über die Kanzlerkandidatur zur Geschlossenheit auf.
Der Slogan der SPD im Vorwahlkampf lautet „Wir kämpfen für ...“, ergänzt werden verschiedene Ziele wie „deine Zukunft“ oder „Deutschland“. Themen sind sichere Renten, bessere Löhne, der Schutz der sozialen Sicherungssysteme und Investitionen in die Zukunft. An die Wählerinnen und Wähler wende sich die Partei „mit einer neuen kämpferischen Optik und direkter Sprache“, erklärte Miersch.
Bei der Bundestagswahl 2025 holte die SPD 16,41 Prozent der Stimmen – fast 10 Prozent weniger als bei der Wahl 2021.
