Pam Bondi: Familie, Karriere & Co – Das ist die Justizministerin unter Donald Trump

Pam Bondi ist die neue Justizministerin der Vereinigten Staaten von Amerika
SAUL LOEB/AFP- Pam Bondi ist die neue Justizministerin der USA und enge Trump-Verbündete.
- Geboren am 17. November 1965 in Tampa, Florida; Juristin und Politikerin.
- Ehemalige Generalstaatsanwältin von Florida, bekannt für ihre Loyalität zu Trump.
- Kritisiert wegen Verbindungen zu Scientology und Vorwürfen von Wahlbetrug bei der US-Wahl 2020.
- Trump nominierte sie am 21. November 2024; Amtsantritt am 4. Februar 2025.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit der Bestätigung von Pam Bondi als neue Justizministerin der USA rückt eine enge Vertraute von Präsident Donald Trump an die Spitze des Ministeriums. Die 59-jährige frühere Generalstaatsanwältin von Florida hat sich über Jahre als loyale Unterstützerin Trumps profiliert und spielte eine zentrale Rolle in seiner Verteidigung während des ersten Amtsenthebungsverfahrens 2019.
Pam Bondi: Mann, Kinder, Alter und Co.
- Name: Pamela Jo Bondi
- Geburtstag: 17. November 1965
- Geburtsort: Tampa, Florida, USA
- Ausbildung: University of Florida, School of Law
- Beruf: Juristin und Politikerin
- Partner: John Wakefield (seit 2017)
- Kinder: Keine eigenen Kinder
Anfänge und Jugend
Pamela Bondi wuchs in Florida auf und stammt aus einer politisch aktiven Familie. Ihr Vater war Bürgermeister von Temple Terrace. Sie studierte Strafjustiz an der University of Florida und erwarb 1990 ihren Juris Doctor an der Stetson Law School. Seit 1991 ist sie als Rechtsanwältin in Florida zugelassen.
Bondi war bereits zweimal verheiratet, bevor sie vermutlich 2017 ihren heutigen Partner John Wakefield heiratete. Er brachte drei Kinder in die gemeinsame Partnerschaft ein.
Politischer Werdegang
Pam Bondi wurde 2010 mit Unterstützung der Tea-Party-Bewegung zur ersten weiblichen Generalstaatsanwältin von Florida gewählt. In ihrer Amtszeit (2011–2019) verklagte sie erfolglos das US-Gesundheitsministerium und stellte eine Betrugsermittlung gegen die Trump University ein. Nach zwei Massenschießereien setzt sie sich für strengere Waffengesetze ein.
Mit ihrem Ausscheiden 2019 arbeitete sie als Lobbyistin, unter anderem für Katar und war Teil von Trumps Anwaltsteam im ersten Amtsenthebungsverfahren. Nach der Wahl 2020 unterstützte sie Trumps Vorwürfe des Wahlbetrugs und trat weiterhin als seine Verteidigerin auf.
Pam Bondi: Kritik und Kontroversen
Ab 2010 geriet Pam Bondi aufgrund ihrer Verbindungen zur Scientology-Kirche in die Kritik. Scientologen organisierten Spendenaktionen für ihre Wahlkampagne, was für Aufmerksamkeit sorgte. Sie verteidigte diese Kontakte mit der Aussage, Scientology helfe ihr im Kampf gegen Menschenhandel.
2013 ließ sie eine Hinrichtung verschieben, um eine Spendenveranstaltung nicht zu stören und nahm eine unzulässige Spende von Trumps Stiftung an.
Bei der US-Wahl 2020 behauptete sie noch während der Stimmauszählung und ohne Beweise, dass es zu einem Wahlbetrug gekommen sei. Im ersten Amtsenthebungsverfahren gegen Trump erhob sie Korruptionsvorwürfe gegen Joe Biden.
Die Wahl zu Trumps Justizministerin
Ursprünglich hatte Donald Trump den umstrittenen Ex-Abgeordneten Matt Gaetz als Justizminister vorgesehen. Dieser zog sich jedoch nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und Drogenkonsums zurück. Stattdessen nominierte Trump am 21. November 2024 Bondi für das Amt der Justizministerin, welches sie am 04. Februar 2025 antrat.
Als enge Vertraute Trumps wird erwartet, dass sie seine politische Linie im Justizministerium konsequent durchsetzt. Kurz vor ihrer Bestätigung reichten mehrere FBI-Agenten Klage gegen das Justizministerium ein. Sie hatten an den Ermittlungen zum Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 mitgewirkt und fürchten nun Repressalien.