Personalausweis und Reisepass
: Diese neuen Regeln treten ab 2025 in Kraft

Das Bundesinnenministerium will die Pass- und Ausweisangelegenheiten digitalisieren und vereinfachen. Deswegen treten ab 2025 neue Regeln in Kraft. Die Neuerungen gibt es hier zusammengefasst.
Von
David Hahn
Berlin
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Ab 2025 treten neue Regeln bezüglich Pass- und Ausweisangelegenheiten in Kraft. Was ändert sich?

Christin Klose/dpa

Die Bundesregierung will die Beantragung neuer Pässe und Ausweise vereinfachen. Bisher musste man auf das Amt ein ausgedrucktes Foto mitnehmen und konnte sich die Ausweise postalisch zusenden lassen. Das ändert sich ab 2025. Die neuen Regelungen im Überblick.

Neue Regeln für Pässe und Ausweise ab 2025

Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, entfällt ab April 2025 die Pflicht zur Vorlage eines Passbildes auf Papier, Fotos können dann digital den Ämtern übermittelt werden. Hierzu sollen auch entsprechende Automaten in den Behörden aufgestellt werden. Ab Mai 2025 gibt es zudem die Möglichkeit einer Direktzustellung von Reisepässen und Personalausweisen per Post an die Meldeanschrift.

Personalausweis: Erinnerung vor Ablauf möglich

Auf Wunsch könnten Antragsstellerinnen und Antragssteller künftig auch eine E-Mail-Adresse hinterlegen, um vor Erreichen des Gültigkeitsendes des Ausweisdokuments rechtzeitig eine Erinnerung zur Erneuerung zu erhalten, teilte das Ministerium zur Änderung der Verwaltungsvorschriften weiter mit. Zudem werde die Ausstellung von digital erzeugten Änderungsaufklebern vereinfacht, indem die Verpflichtung einer behördlichen Unterschriftsleistung und Datumsangabe künftig entfallen könne. Außerdem werde die Beantragung deutscher Pässe und Ausweise unmittelbar nach der Einbürgerung entbürokratisiert.

Digitale Pass- und Ausweisangelegenheiten

Mit den Änderungen werde die Erledigung von Pass- und Ausweisangelegenheiten „einfacher und digitaler“, erklärte Innenministerin Nancy Faeser (SPD). „Wir ersparen Bürgerinnen und Bürgern mühsame Wege zum Amt. Und wir ersparen manchen das böse Erwachen kurz vor dem Urlaub, dass der Pass abgelaufen ist.“

(Mit Material der dpa und AFP)