Nosferatu-Spinne
: Größe, Herkunft, Erkennungsmerkmale – Alles zum giftigen Insekt

In Deutschland breitet sich die Nosferatu-Spinne aus. Das giftige Tier stammt aus der Mittelmeerregion. Wie gefährlich ist der Biss der Spinne? Hier gibt es alle Infos.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Größe, Farbe, Erkennung - Hier gibt es alle Infos zur giftigen Nosferatu-Spinne.

Robert Pfeifle/dpa
  • Die Nosferatu-Spinne breitet sich in Deutschland aus, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.
  • Erkennungsmerkmale: 2 cm Körpergröße, gelblich-weiß mit schwarzem Rückenmuster, klettert Glas.
  • Giftig, aber für Menschen, Hunde und Katzen harmlos – Biss ähnlich einem Mückenstich.
  • Spinne kann gefahrlos eingefangen und nach draußen gebracht werden.
  • Sichtungen können dem Naturschutzbund Nabu gemeldet werden, um die Verbreitung zu erfassen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Deutschland breitet sich eine neue Spinnenart aus: die Nosferatu-Spinne. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird das Tier mittlerweile auch überall in Deutschland gesichtet. Wie gefährlich ist die giftige Spinne? Hier gibt es folgende Infos:

  • Größe, Erkennung, Herkunft – die Nosferatu-Spinne in Zahlen und Fakten
  • Ist die Nosferatu-Spinne giftig, ja sogar tödlich?
  • Was tun, wenn eine Nosferatu-Spinne gesichtet wurde?

Größe, Erkennung, Herkunft – die Nosferatu-Spinne in Zahlen und Fakten

Immer öfter gibt es Meldungen über Sichtungen der Nosferatu-Spinne. Was ist über die Spinne bekannt?

  • Name: Nosferatu-Spinne
  • lateinischer Name: Zoropsis spinimana
  • Größe: zwei Zentimeter Körpergröße, mit Beinen bis zu 6 Zentimeter
  • Farbe: gelblich-weiß mit schwarzem Rückenmuster
  • Besonderheit: Hafthaare an den Beinen, sodass sie sogar Glas senkrecht nach oben klettern kann, webt keine Netze, sondern jagt frei
  • Herkunft: Mittelmeerraum
  • bevorzugter Lebensraum: lichte Wälder, gern unter Steinen und Rinde, in Häusern

Ist die Nosferatu-Spinne giftig, ja sogar tödlich?

Wie viele Spinnen ist auch die Nosferatu-Spinne giftig. Das Besondere an ihr ist laut Nabu, dass sie durch die menschliche Haut beißen kann. Doch das ist kein Grund zur Beunruhigung. Das Gift der Nosferatu-Spinne ist für Menschen nicht gefährlich. Der Biss wird hingegen wie ein Mückenstich, im Maximalfall wie ein leichter Bienen- oder Wespenstich wahrgenommen. Er ist also weder für Menschen noch für Hunde und Katzen gefährlich oder gar tödlich.

Was tun, wenn eine Nosferatu-Spinne gesichtet wurde?

Sollte es sich die Nosferatu-Spinne einmal im Haus gemütlich gemacht haben, besteht kein Grund zur Panik. Das Tier kann gefahrlos gefangen und nach Draußen gebracht werden. Dafür einfach vorsichtig ein Glas über die Spinne stülpen, ein Stück stärkeres Papier darunterschieben und das Insekt in der Natur wieder aussetzen.

Wer möchte, kann dann auch noch dem Naturschutzbund Nabu die Sichtung melden. Die Forscher interessieren sich für die Verbreitung des Insektes. Dafür kann beispielsweise die Nabu-Naturgucker-Seite genutzt werden.