In Deutschland breitet sich eine neue Spinnenart aus: die Nosferatu-Spinne. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird das Tier mittlerweile auch überall in Deutschland gesichtet. Wie gefährlich ist die giftige Spinne? Hier gibt es folgende Infos:
  • Größe, Erkennung, Herkunft - die Nosferatu-Spinne in Zahlen und Fakten
  • Ist die Nosferatu-Spinne giftig, ja sogar tödlich?
  • Was tun, wenn eine Nosferatu-Spinne gesichtet wurde?

Größe, Erkennung, Herkunft - die Nosferatu-Spinne in Zahlen und Fakten

Immer öfter gibt es Meldungen über Sichtungen der Nosferatu-Spinne. Was ist über die Spinne bekannt?
  • Name: Nosferatu-Spinne
  • lateinischer Name: Zoropsis spinimana
  • Größe: zwei Zentimeter Körpergröße mit Beinen bis zu 6 Zentimeter
  • Farbe: gelblich-weiß mit schwarzem Rückenmuster
  • Besonderheit: Hafthaare an den Beinen, sodass sie sogar Glas senkrecht nach oben klettern kann, webt keine Netze, sondern jagt frei
  • Herkunft: Mittelmeerraum
  • bevorzugter Lebensraum: lichte Wälder, gern unter Steinen und Rinde, in Häusern

Ist die Nosferatu-Spinne giftig, ja sogar tödlich?

Wie viele Spinnen ist auch die Nosferatu-Spinne giftig. Das Besondere an ihr ist laut Nabu, dass sie durch die menschliche Haut beißen kann. Doch das ist kein Grund zur Beunruhigung. Das Gift der Nosferatu-Spinne ist für Menschen nicht gefährlich. Der Biss wird hingegen wie ein Mückenstich, im Maximalfall wie ein leichter Bienen- oder Wespenstich wahrgenommen. Er ist also weder für Menschen noch für Hunde und Katzen gefährlich oder gar tödlich.

Was tun, wenn eine Nosferatu-Spinne gesichtet wurde?

Sollte es sich die Nosferatu-Spinne einmal im Haus gemütlich gemacht haben, besteht kein Grund zur Panik. Das Tier kann gefahrlos gefangen und nach Draußen gebracht werden. Dafür einfach vorsichtig ein Glas über die Spinne stülpen, ein Stück stärkeres Papier darunterschieben und das Insekt in der Natur wieder aussetzen.
Wer möchte, kann dann auch noch dem Naturschutzbund Nabu die Sichtung melden. Die Forscher interessieren sich für die Verbreitung des Insektes. Dafür kann beispielsweise die Nabu-Naturgucker-Seite genutzt werden.

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