Nach Festnahme der Global Sumud Flotilla: Großer Streik in Italien aus Solidarität für Gaza-Hilfsflotte

Die Festnahme der Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte hat international zu Protesten geführt - wie hier in Mailand.
Luca Bruno/AP/dpa- Italien: Streiks und Behinderungen nach Festnahme der Gaza-Hilfsflotte-Aktivisten.
- Öffentlicher Verkehr in Rom und Mailand teils lahmgelegt, Züge verspätet oder ausgefallen.
- Gewerkschaft CGIL ruft zu Generalstreik auf – Proteste in vielen Städten geplant.
- Israel stoppte Flottille, über 400 Aktivisten aus Dutzenden Ländern inhaftiert.
- Unter den Festgenommenen: 40 Italiener, darunter vier Parlamentarier.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen eines großen Streiks als Zeichen der Solidarität mit der von Israel gestoppten Gaza-Hilfsflotte ist es in Italien landesweit zu Behinderungen gekommen. Im Bahnverkehr gab es teils Ausfälle und Verspätungen der Züge. In Großstädten wie Rom und Mailand funktionierte der öffentliche Nahverkehr nur eingeschränkt. In zahlreichen italienischen Städten waren für den Lauf des Tages auch größere Demonstrationen und Protestaktionen geplant.
Der größte Gewerkschaftsverband des Landes, CGIL, rief nach dem Stopp der Gaza-Flottille vor wenigen Tagen zu einem Generalstreik auf. Israel hatte einen Großteil der Flotte aus privaten Booten vor dem Gazastreifen abgefangen. Mehr als 400 Besatzungsmitglieder der Global Sumud Flotilla aus Dutzenden Ländern wurden in Gewahrsam genommen. Nach Angaben des Außenministeriums in Rom waren darunter 40 Italiener, vier von ihnen sind Parlamentarier.
Die Arbeitsniederlegung sei eine direkte Reaktion auf den Stopp der Flottille, teilte CGIL mit. Die Regierung lasse „italienische Arbeiter in offenen internationalen Gewässern im Stich“, hieß es.
