MVG-Streik in München verlängert
: Wann endet der Warnstreik im ÖPNV?

Diese Woche wird erneut der Nahverkehr in München bestreikt. Ab wann können Fahrgäste wieder mit einem regulären Fahrplan rechnen?
Von
David Hahn
München
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Bayern München - RB Leipzig: ARCHIV - 11.02.2026, Bayern, München: Fußball: DFB-Pokal, Bayern München - RB Leipzig, Viertelfinale in der Allianz Arena. Fans kommen mit einer U-Bahn zum Stadion. Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt im Nahverkehr erneut zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. (zu dpa: «Was die Warnstreiks bei Bussen und Bahnen in Bayern bedeuten») Foto: Sven Hoppe/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Verdi bestreikt die MVG am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in München. Mit Fahrtausfällen ist besonders am Mittwoch und am Donnerstag zu rechnen.

Sven Hoppe/dpa

Fahrgäste in München müssen sich am Mittwoch und Donnerstag erneut auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat einen weiteren Warnstreik bei der MVG angekündigt, wodurch zahlreiche Verbindungen ausfallen könnten. Bereits am Dienstag legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MVG-Leitstelle und des Fahrgastservice ganztägig ihre Arbeit nieder.

MVG-Streik: Wie lange dauert der Warnstreik in München?

Die Gewerkschaft Verdi hat bereits für Dienstag, 17. März, zum vierten Mal in der laufenden Tarifverhandlung zu einem ganztägigen Warnstreik bei der MVG aufgerufen. An diesem Tag sind jedoch nicht die Fahrerinnen und Fahrer, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MVG-Leitstelle und des Fahrgastservice zum Warnstreik aufgerufen. Busse und Trams sollen regulär verkehren, nur bei der U-Bahn kann es im Laufe des Tages zu Einschränkungen kommen. Massive Ausfälle im Münchner Nahverkehr sind dann für Mittwoch (18.03.2026) und Donnerstag (19.03.2026) angekündigt, wenn alle Tarifbeschäftigten inklusive der Fahrerinnen und Fahrer streiken. Der reguläre Betrieb kann voraussichtlich ab Freitag, dem 20. März, zum Betriebsstart wieder aufgenommen werden.

Welche Linien werden nicht bedient?

Die U-Bahn, Tram und Busse bis Linie 199 sind betroffen. Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Homeoffice einzuplanen, wenn möglich.

Weitere Alternativen

Die MVG plant für den Streik einen Notfahrplan, bei dem Busse die Grundversorgung sichern und je nach Personal vereinzelt Tram- und U-Bahn-Linien (insbesondere Tram 20 und U6) verkehren. Auch Großveranstaltungen wie das Fußballspiel am Mittwoch werden in die Planung einbezogen.

Züge der Deutschen Bahn, wie S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpress (RE) sind nicht vom Streik betroffen und fahren wie gewohnt. Auch Regionalbusse verkehren weiterhin.

Aktuelle Informationen zum laufenden Betrieb stellt die MVG am Streiktag in der Regel über „Aktuelle Störungen“ auf mvg.de sowie über den Bereich „Störungen“ in der App MVGO bereit. Dort sind Live-Daten zu tatsächlich eingesetzten Fahrzeugen abrufbar und werden laufend aktualisiert.

Streik 2026 aktuell: Warum wird erneut gestreikt?

Der aktuelle Warnstreik findet im Rahmen der bundesweiten Tarifrunde statt, in der laut Verdi die Arbeitsbedingungen für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 Unternehmen in allen Bundesländern verhandelt werden. Zugleich geht es in Bayern, Brandenburg, Thüringen, dem Saarland und bei der Hamburger Hochbahn auch um die Löhne und Gehälter der Beschäftigten.

Mit Material der dpa