Mindestens 15 Badetote: Bilanz der DLRG: „Es war das tödlichste Wochenende in diesem Jahr“

Eine Notrufsäule der DLRG steht an einem Badesee. An solchen Notruf-Säulen kann man Hilfe rufen.
Hauke-Christian Dittrich/dpa- Mindestens 15 Badetote am Wochenende, tödlichstes in diesem Jahr laut DLRG.
- Zahl der Ertrunkenen in Deutschland steigt seit drei Jahren, 2024 waren es 411.
- Klimawandel erhöht durch mehr heiße Tage die Badeunfallgefahr.
- DLRG fordert Ausbau bewachter Badeorte.
- Ursachen für viele Todesfälle am Wochenende unklar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat am vergangenen Wochenende mindestens 15 Tote bei Badeunfällen bundesweit registriert. „Es war das tödlichste Wochenende in diesem Jahr und eines der tödlichsten der letzten zehn Jahre“, sagte DLRG-Sprecher Martin Holzhause dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Zahl könne weiter steigen, da bisher nicht alle Fälle ausgewertet worden seien.
Bereits seit drei Jahren steigt die Zahl der Ertrunkenen in Deutschland laut DLRG jährlich. Allein 2024 ertranken 411 Menschen, 31 mehr als im Jahr zuvor. „An heißen Wochenenden steigt die Gefahr immer, dass Menschen beim Baden verunglücken. Aber warum am vergangenen Wochenende so viele Menschen gestorben sind, kann ich auch nicht erklären“, sagte Holzhause.
Im Zuge des Klimawandels nehme die Gefahr generell aber zu. „Durch die klimatischen Veränderungen gibt es mehr heiße Sommertage. Also steigen auch die Gefahren durch Hitze“, meinte der DLRG-Sprecher. Er forderte, dass die bewachten Badeorte bundesweit ausgebaut werden sollten.

