Merz plant Kindergeld-Kürzungen: Diese Familien sind betroffen

Welche Änderungen beim Kindergeld könnten durch die CDU/CSU bevorstehen?
Christin Klose/dpa- Die CDU/CSU plant Änderungen beim Kindergeld.
- Erhöhung für Familien in Deutschland; Kürzungen für Kinder im EU-Ausland.
- Anpassung des Kinderfreibetrags an den Grundfreibetrag der Eltern.
- Unklar, ob die Änderungen im Koalitionsvertrag stehen.
- Kindergeld steigt 2024 auf 259 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach ihrem Wahlsieg plant die Union (CDU/CSU), angeführt von Kanzlerkandidat Friedrich Merz, eine Reform des Kindergelds und des Kinderfreibetrags. Für Familien in Deutschland kann es zu einer Erhöhung, aber auch zu Kürzungen kommen. Wovon hängt das Kindergeld nach den Plänen der Union zukünftig ab?
Kindergeld: Union plant Erhöhung und Kürzung
Laut Wahlprogramm soll das Kindergeld erhöht werden. Genaue Zahlen werden dabei bislang offen gelassen. Zudem soll der Kinderfreibetrag schrittweise an den Grundfreibetrag der Eltern angepasst werden. Dies könnte Familien finanziell entlasten. Es gibt jedoch auch eine Gruppe, die von Kürzungen betroffen sein könnte.
Die Union sieht vor, das Kindergeld für Kinder, die im EU-Ausland leben, an die dortigen Lebenshaltungskosten anzupassen. Eltern, die in Deutschland arbeiten und Steuern zahlen, können derzeit Kindergeld beziehen, auch wenn ihr Kind im Ausland lebt. 2023 wurden laut der Bundesagentur für Arbeite auf Anfrage der Bild insgesamt 525,7 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland überwiesen, davon mehr als die Hälfte nach Polen. Auch in Rumänien, Tschechien, Kroatien oder Frankreich erhielten 2023 laut einer Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit viele Kinder aus Deutschland Kindergeld.
Da die Lebenshaltungskosten in Ländern wie Polen und Rumänien niedriger sind als in Deutschland, könnte eine Anpassung zu Kürzungen führen. Es bleibt aktuell unklar, ob das Vorhaben in den Koalitionsvertrag übernommen und von der nächsten Regierung umgesetzt wird.
Kindergeld-Erhöhung 2025 und 2025
Das Kindergeld stieg durch Beschlüsse der Ampel-Regierung zum 1. Januar auf 255 Euro einheitlich pro Kind und wird im nächsten Jahr nach aktuellem Stand auf 259 Euro erhöht.
