Marius Borg Høiby
: Einbruch bei seiner Ex-Freundin – während er im Nachtclub war

Ein Vorfall, mit dem der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wohl offenbar nichts zu tun hat, sorgt für Schlagzeilen. Warum wurde nichts gestohlen?
Von
Judith Müller
Oslo
Jetzt in der App anhören
(FILES) A file picture taken on June 23, 2016 in Trondheim, Norway, shows Marius Borg H?iby (R) next to his mother Norwegian Crown Princess Mette-Marit as they attend a garden party. A string of rape and assault allegations against the son of Norway's future queen have plunged the royal family into its "biggest scandal" ever, wrapping up an "annus horribilis" for the monarchy. The legal troubles surrounding Marius Borg Hoiby, the 27-year-old son born of a relationship before Crown Princess Mette-Marit's marriage to Crown Prince Haakon, have dominated the Scandinavian country's headlines since August. (Photo by Lise ?serud / NTB / AFP) / Norway OUT

Bei einer Exfreundin von Marius Borg Høiby soll in der Osterzeit eingebrochen worden sein.

LISE ASERUD/AFP

Laut Recherchen des norwegischen Magazins Se og Hør wurde in der Osterzeit in die Wohnung einer früheren Freundin von Marius Borg Høiby (28), dem Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, eingebrochen. Die mutmaßliche Tat ereignete sich in Oslo, während Marius sich mehrere Stunden entfernt in einem Nachtclub aufgehalten haben soll. Die Umstände bleiben bislang unklar, doch ein Detail wirft besonders viele Fragen auf: Aus der Wohnung wurde offenbar nichts gestohlen.

Einbruch am Karfreitag in Frogner – keine Beute, aber Spuren

Wie Se og Hør berichtet, kehrte die betroffene Frau am Abend des 18. April (Karfreitag) nach einem Restaurantbesuch in ihre Wohnung im Stadtteil Frogner zurück. Dort entdeckte sie ein geöffnetes Schlafzimmerfenster sowie Einbruchsspuren. Laut Informationen des Portals Dana Press war auch erkennbar, dass sich Fremde in der Wohnung aufgehalten haben mussten. Die Polizei wurde verständigt und leitete Ermittlungen ein.

Besonders auffällig: Trotz der Einbruchsspuren fehlten keine Wertgegenstände. Laut Se og Hør nahmen die Täter offenbar nichts mit. Ob es sich um einen Einbruch mit anderem Hintergrund handelt oder ob die Täter gestört wurden, ist derzeit nicht bekannt.

Verbindung zu Marius Borg Høiby?

Die betroffene Frau wird von norwegischen Medien als ehemalige Freundin von Marius Borg Høiby bezeichnet. Sie soll die gleiche Person sein, die in einem früheren Fall im Zusammenhang mit Marius eine Rolle spielte – möglicherweise als mutmaßliches Opfer häuslicher Gewalt. Eine offizielle Bestätigung dazu liegt allerdings nicht vor.

Marius wurde zur Tatzeit laut Se og Hør in Hemsedal gesichtet – einem Skigebiet etwa 3–4 Autostunden von Oslo entfernt. Dort sei er in mehreren Nachtclubs gesehen worden. Die Polizei äußerte sich auf Anfrage des Magazins nicht dazu, ob der Einbruch mit seiner Person in Verbindung stehen könnte: „Wir können diese Informationen nicht bestätigen.“

Wer ist die betroffene Ex-Freundin?

Ob es sich bei der betroffenen Frau um Rebecca H. handelt, ist nicht abschließend geklärt. Rebecca wurde 2024 auf einem gemeinsamen Foto mit Marius am Strand erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Beziehung soll laut Medienberichten nur wenige Monate angedauert haben. In der norwegischen Presse wird sie inzwischen ausschließlich als Ex-Freundin bezeichnet. Sie soll ebenfalls im Stadtteil Frogner wohnen – genau dort, wo der Einbruch stattfand.

Ermittlungen laufen – keine weiteren Informationen

Die Osloer Polizei ermittelt weiterhin in dem Fall. Zum Stand der Untersuchungen und möglichen Motiven machten die Behörden bislang keine weiteren Angaben. Auch ob der Vorfall in einem direkten Zusammenhang mit Marius Borg Høiby oder seiner Vergangenheit steht, bleibt offen.