Lindner attackiert: FDP-Vorsitzender mit Schaum beworfen – Das sind die Reaktionen

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner bekommt bei einem Wahlkampfauftritt in Greifswald Schaum ins Gesicht.
Stefan Sauer/dpa- FDP-Chef Christian Lindner bei Wahlkampfauftritt in Greifswald mit Rasierschaum beworfen.
- Angreiferin wurde sofort von Sicherheitsleuten zu Boden gebracht.
- Lindner witzelte, dass es keine Sahne war und setzte seine Rede fort.
- Lindner schmierte der Angreiferin Schaum ins Haar.
- Am Nachmittag plante Lindner nach Rostock zu reisen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner ist bei einem Wahlkampfauftritt am 09.01.2025 in Greifswald von einer jungen Frau mit einer schaumartigen Substanz beworfen worden. Sie traf den früheren Finanzminister dabei direkt ins Gesicht. Eine lokale FDP-Sprecherin und Augenzeugin sagte, es habe sich um eine Pseudo-Torte aus Rasierschaum gehandelt.
Lindner: „Es war leider nicht Sahne“
Lindner probierte den Schaum und setzte seine Rede fort. „Es war leider nicht Sahne, sondern nur Seife“, sagte er. „Wenigstens das hätten sie besser machen können, dann hätte ich auch was davon gehabt“, so Lindner weiter, als er sich mit einer Serviette das Gesicht abwischte.
Angreiferin von Sicherheitsleuten zu Boden gebracht
Der Ex-Finanzminister hatte bei der Wahlkreisveranstaltung in Greifswald in einem kleinen Saal vor mehreren Menschen gesprochen. Die Angreiferin wurde von seinen Sicherheitsleuten direkt zu Boden gebracht, wie auf einem dpa-Video zu sehen ist. Zuvor hatte sie „Sehr geehrter Herr Lindner“ gesagt und ihm dann den Schaum ins Gesicht geworfen. Lindner selbst schmierte der Frau ein Teil des Schaumes zurück in die Haare. Die FDP-Sprecherin sprach von nicht zu akzeptierenden tätlichen Angriff. Am Nachmittag wollte Lindner nach Rostock kommen.
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Linke-Landeschef distanziert sich von Schaumwurf auf Lindner
Nach dem Schaumwurf einer Nachwuchspolitikerin der Linken auf FDP-Chef Christian Lindner hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Linke-Landesvorsitzender Hennis Herbst von dem Vorgehen klar distanziert. „Derartige Aktionen gehören für die Linke MV nicht zur politischen Auseinandersetzung und sind konsequent abzulehnen“, erklärte Herbst.
Es gehe darum, die inhaltliche Debatte mit der politischen Konkurrenz zu führen, auch mit der FDP. „Derartige Störaktionen anderer Wahlkampfauftritte gehören nicht dazu und tragen nicht zum Vorbringen berechtigter Kritik an der Politik der FDP bei“, betonte der Linken-Landeschef.
CDU kritisiert Umgang der Linken mit Schaumwurf
Der CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters hat den Umgang der Linken mit dem Schaumwurf kritisiert. Anlass ist die Äußerung des Linke-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Daniel Seiffert, das Gespräch mit der Werferin suchen zu wollen, um sie nach ihren Beweggründen zu befragen. „Die Beweggründe für den Tortenwurf sind irrelevant. Gewalt hat im Wahlkampf nichts zu suchen“, erklärte Peters am Tag nach dem Zwischenfall während eines Wahlkampfauftritts Lindners.
