• Seit mehr als drei Wochen sind die Bewohner der Kanareninsel La Palma dem unberechenbaren Vulkan in der Cumbre Vieja weitgehend ohnmächtig ausgesetzt.
  • Während die Insel immer wieder von leichten bis mittleren Erdbeben erschüttert wird, frisst sich die glühend heiße Lava voran.
  • Weitere rund 800 Bewohner mussten auf La Palma ihre Häuser verlassen.
  • Schon in den vergangenen Tagen ist der Vulkan wieder aktiver gewesen. Die Sorge steigt deshalb
  • Tausende Menschen, darunter Urlauber, mussten in Sicherheit gebracht werden
Am 19.09.2021 kam es auf der beliebten kanarischen Urlaubsinsel La Palma zu einem schweren Vulkanausbruch. Einen solchen Ausbruch hatte es auf der spanischen Kanareninsel seit rund 50 Jahren nicht mehr gegeben. Das Gebiet um den vor gut drei Wochen auf La Palma ausgebrochenen Vulkan ist nun erneut von mehreren relativ starken Erdbeben erschüttert worden. Zuletzt bildete sich ein neuer Lavastrom. Zu Beginn der Woche wurden derweil wegen der Gefahr giftiger Dämpfe erstmals nach mehreren Tagen wieder Ausgangssperren verhängt. Diese betreffen Orte mit insgesamt knapp 3000 Einwohnern. Hunderte Menschen wurden zur Evakuierung aufgefordert. Die Entwicklungen im Überblick.


Lava und Rauch tritt aus dem Vulkan Cumbre Vieja auf der kanarischen Insel La Palma aus. Der Ausbruch hatte sich in den vergangenen Tagen durch Tausende kleine Erdbeben und eine leichte Anhebung des Erdbodens angekündigt.
Lava und Rauch tritt aus dem Vulkan Cumbre Vieja auf der kanarischen Insel La Palma aus. Der Ausbruch hatte sich in den vergangenen Tagen durch Tausende kleine Erdbeben und eine leichte Anhebung des Erdbodens angekündigt.
© Foto: Arturo Jimenez / dpa

Weitere Evakuierungen und ein noch stärkeres Erdbeben auf La Palma

Wegen näherrückender Lava haben die Behörden auf der Vulkaninsel La Palma die Evakuierung von etwa 300 Menschen angeordnet. Damit stieg die Zahl der Menschen, die sich vor den Folgen des Vulkanausbruchs in Sicherheit bringen mussten, auf mehr als 7000, wie der staatliche TV-Sender RTVE am Donnerstag berichtete. Zugleich seien weitere etwa 100 leichte bis mittlere Erdbeben registriert worden. Eines habe laut einer Mitteilung von Donnerstag, 14.10., die Stärke von 4,5 gehabt und sei damit das heftigste seit dem Ausbruch des Vulkans am 19. September gewesen.


Immer wieder neue Erdbeben auf La Palma

Während die Insel immer wieder von leichten bis mittleren Erdbeben erschüttert wird, schob sich die bis zu 1200 Grad heiße Lava auch am Mittwoch Meter für Meter unaufhaltsam durch das Tal von Ariadne Richtung Atlantik. Ein Ende des Ausbruchs ist laut Experten nicht in Sicht.
Der heftigste Erdstoß mit einer Stärke von 4,3 sei am Sonntag kurz vor Mitternacht registriert worden, berichtete der Fernsehsender RTVE am Montag unter Berufung auf die Behörden der Kanareninsel. Das sei der bisher stärkste seit dem Vulkanausbruch gewesen. Am Montag wurden derweil wegen der Gefahr giftiger Dämpfe erstmals nach mehreren Tagen wieder Ausgangssperren verhängt. Diese betreffen Orte mit insgesamt knapp 3000 Einwohnern.
Die Erdstöße seien auch von vielen der 85.000 Bewohner La Palmas gespürt worden, hieß es. Da sie in einer Tiefe von 39 Kilometern stattgefunden hätten, gebe es aber keinen Grund zu größerer Sorge. Bis Montagnachmittag habe es mindestens 40 Nachbeben gegeben.
Die von den neuen Ausgangssperren betroffenen Ortschaften befinden sich alle unweit des Industriegebietes Callejón de la Gata. Die Lava habe dort Zementfabriken und andere Industrieanlagen erreicht, und dabei seien potenziell giftige Gase entstanden, erklärte der Sprecher des Notfall-Komitees Pevolca, Miguel Ángel Morcuende. Es handele sich aber nur um eine „vorbeugende Maßnahme“, betonte er. Man wolle nun die Luftqualität im betroffenen Gebiet überprüfen.
Die jüngsten, stärkeren Erdstöße könnten darauf hindeuten, dass sich neues Magma unter dem Vulkan im Gebirgszug Cumbre Vieja im Süden La Palmas staue, sagte die Geologin Nieves Sánchez der Zeitung „El País“. „Es kann sein, dass der Vulkan gerade wieder stärkere Aktivität entwickelt“, so die 52-Jährige, die dem wissenschaftlichen Beobachtungsteam angehört. Der Vulkan werde sicher noch länger aktiv bleiben. „Das geht weder morgen noch übermorgen und auch nicht in einer Woche zu Ende“, meinte sie.

La Palma nach Vulkanausbruch: Haustiere werden aus Luft versorgt

Mehrere auf der Vulkaninsel La Palma von Lava eingeschlossene Haustiere werden seit Tagen aus der Luft versorgt. Zwei Unternehmen brächten den Tieren mit Hilfe einer Drohne täglich Nahrung und Wasser, teilte die Inselverwaltung am Dienstag mit. Dafür gebühre dem Elektronikunternehmen Ticom Soluciones und dem Tourunternehmer Volcanic Life der Dank der Inselregierung, betonte die Beauftragte für Sicherheit und Notfälle, Nieves Rosa Arroyo. Die Tiere, darunter eine weiße Katze, seien vor fünf Tagen von einer Drohne mit Kamera unter anderem in einem leeren Wasserbassin entdeckt worden. Auf dem Landweg seien sie wegen der extrem heißen Lava um sie herum nicht zu erreichen.

Drei Wochen nach dem Ausbruch: La Palma kommt nicht zur Ruhe

Drei Wochen nach dem Ausbruch des Vulkans auf La Palma kommen die Bewohner der Kanareninsel nicht zur Ruhe. Ein neuer Lavastrom, der sich am Samstag, 9.10., gebildet hatte, richtete am Wochenende weitere Zerstörungen an. Das Vulkanologische Institut der Kanaren (Involcan) sprach von „enormen Zerstörungen“. Menschen seien aber nicht in Gefahr. Experten schätzen, dass der Vulkan noch lange aktiv bleiben werde.
Am Samstag, 9.10., war die Nordflanke des Vulkankegels im Gebirgszug Cumbre Vieja eingestürzt. Die gut 1000 Grad heiße Masse trat aus und zog bisher verschonte Flächen in Mitleidenschaft. Da die betroffene Region schon zuvor evakuiert worden sei, habe niemand zusätzlich in Sicherheit gebracht werden müssen, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf die Behörden. Der Vulkan schleuderte eine Aschewolke bis in eine Höhe von 3,5 Kilometern. Immer wieder erschüttern auch kleine bis mittlere Erdbeben den Süden der Insel, das heftigste Beben hatte eine Stärke von 4,1.

Kegel des Vulkans auf La Palma teilweise eingestürzt

Die Schäden durch den Vulkanausbruch auf der kleinen Kanareninsel La Palma werden immer größer. Seit der Vulkan aktiv wurde, hat die Lava schon mehr als 1000 Gebäude zerstört, davon 880 Wohnhäuser. Mehr als 5500 Menschen waren auch am Sonntag weiter in Hotels oder bei Angehörigen untergebracht. Viele von ihnen werden nie mehr in ihre Häuser und Ortschaften zurückkehren können - diese liegen unter einer meterdicken Lavaschicht begraben. Große Ernteausfälle in den Bananenplantagen, dem wichtigsten Erzeugnis der Insel, kommen zu der bitteren Bilanz der ersten zwei Wochen hinzu.
Der Kegel des Vulkans auf der Kanareninsel La Palma ist am Montag, 04.10., teilweise eingestürzt und der Lavastrom Richtung Meer hat sich verstärkt. Das mehr als 1000 Grad heiße Gestein fließe aber auf demselben Weg bergab wie bisher, berichtete der staatliche spanische TV-Sender RTVE am Montag. Eine Twitter-Nutzerin hat ein Video mit einem Drohnenflug gepostet. Dieses zeigt, wie die Lava ins Meer strömt:

Regierung kündigt nach Vulkanausbruch Millionen-Hilfen an

In Madrid kündigte Regierungschef Pedro Sánchez am Montag ein Sofortprogramm mit Hilfszahlungen in Höhe von 206 Millionen Euro an. Die Lava hat seit dem Beginn des Ausbruchs mehr als 1000 Gebäude zerstört und große Schäden in der Landwirtschaft und an der Infrastruktur angerichtet. Mehr als 5500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Ende des Vulkansausbruchs auf La Palma nicht in Sicht

Ein Ende des Ausbruchs des Vulkans, der schon jetzt 80 Millionen Kubikmeter Lava ausgespuckt hat und damit doppelt so viel wie der vor 50 Jahren, war indes weiter nicht in Sicht. „Noch nie in der bekannten Geschichte der Insel gab es solche Schwierigkeiten“, klagte der Regionalregierungschef Ángel Víctor Torres. Ein Avocado-Bauer nahm die Sache mit Gleichmut: „La Palma ist Vulkangebiet. Was der Vulkan dir nimmt, das gibt er dir auch zurück“, zitierte ihn die Zeitung „La Vanguardia“.

Vulkan auf La Palma: Neuer Schlot ist entstanden

Am Vulkan auf der Kanareninsel La Palma hat sich rund zwölf Tage nach dem Ausbruch ein neuer Schlot gebildet. Der neue Lavastrom fließe parallel zu den älteren im Südwesten La Palmas und sei zwar relativ klein, ziehe aber bereits bisher verschonte Flächen in Mitleidenschaft, erklärte Luca D'Auria vom Vulkanologischen Institut (Involcan) der spanischen Insel vor Journalisten. Manuel Nogales vom spanischen Forschungsinstitut CSIC sprach von einer „schlechten Nachricht“, betonte aber: „Es gibt keinen Grund zur Unruhe.“
Nach jüngsten amtlichen Informationen wurden derweil in dem betroffenen Gebiet um den Höhenzug Cumbre Vieja im Süden der Insel bereits mehr als 700 Hektar mit einer schwarzen, meterdicken Schicht aus rund 1000 Grad heißer Lava bedeckt, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Diese Fläche entspricht ungefähr 1000 Fußballfeldern. Über 1000 Gebäude seien völlig zerstört worden, hieß es. Rund 6000 Bewohner kleinerer Ortschaften wurden aus ihren Häusern evakuiert.

Vulkaninsel durch ins Meer fließende Lava um zehn Hektar gewachsen

Die Vulkaninsel La Palma ist durch die sich ins Meer ergießende Lava bisher um etwa zehn Hektar gewachsen. Das um die 1000 Grad heiße flüssige Gestein härtet aus, sobald es in das nur 20 Grad warme Wasser des Atlantiks fließt, und schiebt so die Küste langsam ins Meer hinaus, wie auf einem am Donnerstag auf Twitter veröffentlichten Video des spanischen Forschungsinstituts CSIC zu sehen war. Es bildete sich eine kleine, etwa 500 Meter breite Halbinsel:

Satellitenaufnahmen der NASA: „Husten“ des Vulkans verursacht Rauch-Kringel

Satellitenbilder des Earth Observatory der NASA haben einen außergewöhnlichen Effekt festgehalten, welcher sich in großer Höhe über dem Schlot des Vulkans auf La Palma abspielte, so berichtete SWR3. In großer Höhe über dem Schlot konnte beobachtet werden, dass der Vulkan Ringe paffte, wie ein Zigarrenraucher.
Experten des Izaña Atmospheric Research Center auf Teneriffa konnten das Phänomen erklären: der Grund war eine Inversionsschicht in der Atmosphäre. Bei dieser Wetterlage ist es in großer Höhe wärmer als am Boden. In etwa 5,3 Kilometer Höhe hatte sich eine warme, trockene Schicht aus Saharaluft angereichert. Weiter konnten ausgeschleuderte Asche und Gas nicht aufsteigen.
Beim Aufeinandertreffen der Eruptionsteile mit der warmen Schicht wäre zu erwarten, dass sich eine geschlossene Decke bildet. die NASA-Aufnahmen zeigten allerdings gigantische, dunkle Ringe. Dies sei darauf zurückzuführen, dass der Vulkan seine Asche nicht gleichmäßig ausstößt, sondern stoßweise.

Lava ins Meer geflossen: Gase wehen Richtung Meer

Die Angst vor giftigen Gasen, die durch den Fluss der Lava ins Meer entstehen können, sind auf La Palma groß. Ein Experte gab es etwas Entwarnung, denn starker Wind wehte die Gaswolke jedoch offenbar in Richtung Meer. "Wir haben starken Wind in der Gegend, der die Gaswolke Richtung Meer weht", sagte Rubén Fernández vom kanarischen Vulkan-Notfall-Komitee Pevolca im spanischen Rundfunk. Dadurch seien die gesundheitlichen Risiken für die Menschen auf La Palma "geringer".

Lavastrom hat Meer erreicht – Entstehung giftiger Gase befürchtet

ehn Tage nach dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma sind Lavaströme in den Atlantik geflossen. "Die Lava hat das Meer bei Playa Nueva erreicht", teilte das Vulkanologische Institut der Kanaren in der Nacht zum Mittwoch, 29.09., im Online-Dienst Twitter mit.
Experten befürchten, dass der Kontakt der Lava mit Meerwasser gesundheitsschädliche Gase freisetzen könnte. Auch Explosionen glühender Lavabrocken und kochend heiße Flutwellen sind demnach möglich. Das Vulkanologische Institut mahnte die Bewohner der 85.000-Einwohner-Insel zur Vorsicht. "Das Einatmen oder der Kontakt mit ätzenden Gasen oder Flüssigkeiten kann Haut, Augen und Atemwege reizen und Atembeschwerden verursachen, insbesondere bei Menschen mit bereits vorhandenen Erkrankungen der Atemwege."

Vulkanausbruch auf La Palma: Alarmstufe rot sorgt für Evakuierungen

Bis zum späten Abend wurden mindestens sieben Schlote gezählt, also verschiedene Stellen, an denen Vulkanmaterial austrat, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE. Einen eigenen Namen hat der Vulkan noch nicht, in spanischen Medien ist nur von „dem Vulkan“ die Rede.
Die Behörden riefen die Alarmstufe rot eines Vulkannotfallplanes aus und begannen mit Evakuierungen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte eine geplante USA-Reise ab und traf am Abend auf La Palma ein.
Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Der Ausbruch liege in einem unbesiedelten Bereich der Insel, die insgesamt 83 000 Einwohner hat, berichtete der lokale Fernsehsender Canarias7 unter Berufung auf den regionalen Regierungschef der Kanaren, Ángel Víctor Torres.
Wegen sich nähernder Lava, die sich in der Dunkelheit in orangeglühenden Flüssen bergab Richtung Küste wälzte, wurden etwa 5000 Bewohner der Ortschaften El Paso, Llanos de Aridane und des Badeortes Tazacorte an der Westküste der Insel in Sicherheit gebracht, wie die Polizei mitteilte. Bei 500 von ihnen habe es sich um Touristen gehandelt. Ob auch Deutsche darunter waren, wurde zunächst nicht bekannt.

Lavaströme bei einem Vulkanausbruch auf der Insel La Palma auf den Kanaren, Spanien. Ein Vulkan auf der spanischen Atlantikinsel La Palma brach am Sonntag nach wochenlanger seismischer Aktivität aus und veranlasste die Behörden, Tausende zu evakuieren, da Lavaströme einzelne Häuser zerstörten und die Küste zu erreichen drohten. Bis in die Nacht hinein kam es immer wieder zu neuen Eruptionen.
Lavaströme bei einem Vulkanausbruch auf der Insel La Palma auf den Kanaren, Spanien. Ein Vulkan auf der spanischen Atlantikinsel La Palma brach am Sonntag nach wochenlanger seismischer Aktivität aus und veranlasste die Behörden, Tausende zu evakuieren, da Lavaströme einzelne Häuser zerstörten und die Küste zu erreichen drohten. Bis in die Nacht hinein kam es immer wieder zu neuen Eruptionen.
© Foto: Jonathan Rodriguez / dpa

Bis zu 10.000 Menschen nach Ausbruch auf den Kanaren in Sicherheit gebracht

Mehrere Landhäuser gingen bereits in Flammen auf, als sie von der um die 1000 Grad heißen Lava erreicht wurden. „Es wird wohl noch mehr Zerstörungen geben, denn die Lava fließt auf mehrere Orte zu“, sagte Lucas Leal, einer der Bewohner der betroffenen Gegend, im Fernsehen. Nach Medienberichten schlossen die Behörden nicht aus, dass auch bis zu 10.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden müssten.
Die Feuerwehr musste unterdessen immer wieder ausrücken, um Busch- und Waldbrände zu bekämpfen, die durch den Vulkanausbruch und am Rande der Lavaströme aufflammten. Auch Einheiten des spanischen Militärs wurden zu der Insel in Marsch gesetzt. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren.
Der Ausbruch sei bisher nicht besonders intensiv. Es wurde jedoch vor der Asche aus dem Vulkan und vor eventuell gesundheitsschädlichen Gasen gewarnt. Schaulustige wurden aufgefordert, die Gegend zu verlassen, um die Evakuierungen nicht zu behindern.


La Palma: Insel liegt im Nordwesten der Kanaren nahe Teneriffa und La Gomera

La Palma liegt ganz im Nordwesten der Kanaren, einer Inselgruppe im Atlantik vor der Westküste Afrikas. Sie ist 85 Kilometer von der nächstgelegenen größeren und auch bei Deutschen Touristen sehr beliebten Insel Teneriffa und 57 Kilometer von La Gomera entfernt.
Der Ausbruch hatte sich in den vergangenen Tagen durch rund 6600 kleine und mittlere Erdbeben und eine leichte Anhebung des Erdbodens angekündigt. Die Behörden hatten die Menschen in der Nähe des Vulkangebiets aufgerufen, leichtes Gepäck mit ihrem Handy, wichtigen Dokumenten und eventuell benötigten Medikamenten vorzubereiten.
Auf der jüngsten der Kanareninseln hatte es zuletzt vor 50 Jahren einen Vulkanausbruch gegeben, als der Teneguía 1971 Lava in die Luft schleuderte. Massentourismus wie auf den Teneriffa und den bekannteren Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa gibt es auf La Palma nicht.