KVB-Streik in Köln
: Diese Linien fahren am Montag trotzdem!

Am Montag wird der Nahverkehr in Köln bestreikt. Wie kommen Fahrgäste nun von A nach B?
Von
David Hahn
Köln
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Warnstreiks im öffentlichen Dienst: ARCHIV - 14.02.2023, Nordrhein-Westfalen, Köln: Eine mit Streik-Plakaten beklebte Straßenbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) steht vor dem Bahndepot. (zu dpa: «Warnstreik trifft Flughäfen - Am Mittwoch größerer Ausstand») Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Verdi bestreikt die KVB am Montag, dem 02. Februar 2026, in Köln. Welche Linien fahren trotzdem?

Oliver Berg/dpa

Fahrgäste in Köln müssen sich am Montag, dem 2. Februar auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat Streik bei der KVB angekündigt, wodurch Busse und Bahnen ausfallen werden. Es gibt jedoch vereinzelte Ausnahmen und Linien, die trotz des Streiks am Montag fahren.

Köln: KVB-Streik am Montag

Am Montag erwartet Pendler in Köln ein erheblicher Ausfall im Nahverkehr. Ab 3:00 Uhr morgens wird die KVB den Betrieb der Stadtbahnen komplett für den gesamten Tag bis Dienstag 03.02.2026 (3 Uhr) einstellen. Dazu gehören auch die Linien 16 und 18, die in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn betrieben werden. Auch der Busverkehr ist von dem Streik betroffen. Es verkehren jedoch vereinzelte Linien, die von Subunternehmen durchgeführt werden. Welche Linien sind weiterhin unterwegs?

Notfahrplan für Bus, S-Bahn & Co.: Diese Linien fahren trotz Streik

Züge der Deutschen Bahn, Mittelrheinbahn sowie andere Eisenbahnunternehmen wie S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpress (RE) sind nicht vom Streik betroffen und fahren wie gewohnt.

Subunternehmen übernehmen zudem weitere Busfahrten mit einem eingeschränkten Streikfahrplan. Dazu gehören die Linien: 106, 117, 120, 122, 127, 130, 131, 132, 134, 135, 136, 138, 144, 145, 146, 152, 154, 158, 172, 173, 191, 192, 193, 195. Alle Fahrpläne für die Streiktage gibt es hier bei der KVB einzusehen.

Welche Alternativen gibt es?

Wer während des Streiks nach einer Alternative sucht, kann auf das KVB-Rad zurückgreifen. Nutzer eines Deutschlandtickets oder eines Abos auf der VRS-Chipkarte können das Rad für 30 Minuten pro Fahrt kostenlos nutzen. Für alle anderen beträgt der Preis 1 Euro für 15 Minuten.

Aktueller Streik 2026: Warum wird gestreikt?

Zwei Gesprächsrunden zwischen den beiden Tarifparteien sind bisher ohne Ergebnis geblieben. Verdi verhandelt derzeit parallel in allen 16 Bundesländern mit den Verkehrsunternehmen. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal in den meisten Ländern um den sogenannten Manteltarifvertrag. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Außerdem will die Gewerkschaft eine Erhöhung der sogenannten Wendezeit auf sechs Minuten ohne Ausnahme. Das betrifft die Zeit, die Fahrerinnen und Fahrer an einer Endhaltestelle haben, bevor sie wieder in die Gegenrichtung aufbrechen.