Durch den Krieg in der Ukraine ist das Thema Energiewende erneut in den Fokus der Welt gerückt: Um unabhängiger zu sein braucht Europa deutlich mehr erneuerbare Energien. Dazu hat gestern die Bundesregierung ein Entlastungspaket vorgestellt, dass die Energiepreise in den Fokus rückt.
Doch auch andere Themen können trotz der anderen Krisen nicht aus den Augen verloren werden. Deshalb geht am Freitag, 25. März 2022 die Klimabewegung Fridays for Future wieder auf die Straßen.
  • Wann findet der globale Klimastreik statt?
  • In welchen Städten wird gestreikt?
  • Was wollen Fridays for Future erreichen?

Fridays for Future: Termin und Uhrzeit für nächsten Klimastreik

Der nächste Klimastreik findet heute Freitag, den 25.03.2022 statt. Da die verschiedenen Demos von den einzelnen Ortsgruppen der Klimabewegung organisiert werden, gibt es verschiedene Uhrzeiten für die deutschen Streiks. In Berlin zum Beispiel wird ab 12 Uhr für das Klima demonstriert. In Leipzig geht es um 15 Uhr los, in Hamburg um 12 Uhr. Für genauere Infos zu den Treffpunkten und Uhrzeiten hat Fridays for Future hier eine Karte mit den deutschen Streiks erstellt.

Klimastreik am 25.03: Wo wird gestreikt?

Wie das vor allem von jungen Menschen getragene Netzwerk am Montag in Berlin mitteilte, sind hierzulande Aktionen an mehr als 240 Orten geplant. Weltweit wird außerdem für das Klima demonstriert: Hunderte Klimastreiks sind angemeldet. Sowohl in Australien, Japan, Indien, als auch in Südafrika, Mali, Brasilien und den USA sind Klimademos angemeldet. Die gesamte Karte mit den geplanten Aktionen gibt es hier.

Globaler Klimastreik: Was fordert Fridays for Future?

Zentrale Forderung ist unter anderem ein konsequenter Ausstieg aus der Nutzung von Erdgas. Die Aktivisten betrachten den Verzicht auf den fossilen Brennstoff bei einem gleichzeitigem Ausbau erneuerbarer Energien nach eigenen Angaben auch als eine Konsequenz aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dieser werde durch den Verkauf fossiler Energien finanziert. Bereits vor zweieinhalb Woche hatte Fridays for Future bei einem globalen Protesttag speziell gegen den Krieg protestiert.
Gegründet wurde die Bewegung von der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg. Die heute 19-Jährige fing ab 2018 an, jeden Freitag anstatt zur Schule zu gehen sich vor das schwedische Parlamentsgebäude zu setzen mit einem Schild: „Schulstreik für das Klima“. Zunächst war Thunberg alleine, doch erfuhr die Jugendliche bald viel Aufmerksamkeit, immer mehr junge Menschen schlossen sich Thunberg an. Mittlerweile gilt Greta Thunberg als eine der einflussreichsten Personen der Welt.

Energiewende: Ampel präsentiert Entlastungspaket

Mit umfangreichen und milliardenschweren Entlastungen für die Menschen in Deutschland reagiert die Ampel-Koalition auf die stark gestiegenen Energie- und Spritpreise. Geplant sind außerdem Schritte, um den Verbrauch fossiler Energien zu senken und von russischem Gas wegzukommen. Die Spitzen von SPD, Grünen und FDP verhandelten die Nacht zum Donnerstag mehr als zehn Stunden lang durch.