Fronleichnam 2023: In welchen Bundesländern ist der 8. Juni frei?

Ob zu Land oder zu Wasser: An Fronleichnam finden vielerorts christliche Prozessionen statt. Sie sollen an die Gegenwart Jesus Christus erinnern. Wo ist Fronleichnam Feiertag? Hier gibt es die Infos.
Angelika Warmuth/dpaAm 8. Juni 2023 ist Fronleichnam und damit auch Feiertag. Viele Arbeitnehmer haben an diesem Tag frei. Im Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Fronleichnam:
- Wo ist Fronleichnam ein Feiertag?
- Ist Fronleichnam ein bundesweiter Feiertag?
- Wasfeiertman an Fronleichnam?
Ist Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag?
Die Antwort auf diese Frage lautet: Jein. Denn Fronleichnam ist kein bundesweiter Feiertag, sondern lediglich in einigen Bundesländern ein gesetzlich verankerter Feiertag. Je nach Region haben Arbeitnehmer frei oder müssen arbeiten.
Fronleichnam 2023: In diesen Bundesländern hat man frei
Nicht in allen Bundesländern Deutschlands ist der 8. Juni ein Feiertag. Wo man frei hat, seht ihr in folgender Liste:
- Bayern: Ja
- Baden–Württemberg: Ja
- Hessen: Ja
- Nordrhein–Westfalen: Ja
- Rheinland–Pfalz: Ja
- Thüringen: Nein
- Sachsen: Nein
- Saarland: Ja
- Brandenburg: Nein
- Mecklenburg–Vorpommern: Nein
- Berlin: Nein
- Hamburg: Nein
- Bremen: Nein
- Niedersachsen: Nein
- Sachsen–Anhalt: Nein
- Schleswig–Holstein: Nein
Wann ist Fronleichnam 2024, 2025 und 2026?
In den kommenden Jahren fällt Fronleichnam auf folgende Donnerstage:
- 2024: 30. Mai
- 2025: 19. Juni
- 2026: 4. Juni
Warum feiert man Fronleichnam?
An Fronleichnam feiert man den Leib und das Blut Christi. Erinnert werden soll damit an die Gegenwart Jesus, klassischerweise wird das über geweihten Wein und Brot getan. Mancherorts gibt es an diesem Tag auch eine Prozession durch den Ort, wo geweihtes Brot durch die Straßen getragen wird.
Der Begriff „Fronleichnam„ stammt ursprünglich aus dem Mittelhochdeutschen, wo „fron“ gleichbedeutend mit „Herr“ war und „lichnam“ den „lebendigen Leib“ bedeutet. Angefangen hat angeblich alles mit einer Nonne im 13. Jahrhundert, namens Juliana von Cornillion in Lüttich. Sie regte beim Papst Urban dem IV. ein solches Fest zu Ehren der Altarsakramente Brot und Wein an. Der Papst folgte dem Vorschlag und führte das Fest im Jahre 1264 erstmals ein.
