In Konya bebt die Erde
: Erdbeben der Stärke 5,2 in der Türkei

Am Donnerstagnachmittag rannten die Menschen in der türkischen Stadt Konya aus ihren Häusern und harrten auf der Straße aus, bis das Beben vorüber war.
Von
Christian Wille
Konya
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Für das Beben meldete der Landeserdbebendienst eine Magnitude von 3,5 auf der Richterskala.

ARCHIV - 14.02.2011, Nordrhein-Westfalen, Bergisch-Gladbach: Der Seismograph der Erdbebenwarte verzeichnet Ausschläge. Bei Aachen hat am Samstag (02.01.2021) die Erde gebebt. Nach Angaben des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen hatte das Beben um 7.36 Uhr eine Stärke von 2,8. Ein solches Beben komme in der Niederrheinischen Bucht etwa ein Mal im Jahr vor, sagte der Leiter des Landeserdbebendienstes. Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Und schon wieder bebte die Erde – diesmal in der Türkei.

Symbolbild
  • Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert Konya in der Türkei; Menschen fliehen aus Häusern.
  • Bereits das dritte Erdbeben in wenigen Tagen, nach Beben in Neapel und griechischen Inseln.
  • Beben auch in Ankara spürbar; keine Schäden gemeldet.
  • Experten warnen vor hohen Erdbebenrisiken in der Türkei, besonders rund um Istanbul.
  • Erdbeben in Asien fordert über 1000 Tote, Epizentrum in Myanmar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist bereits das dritte Erdbeben in nur wenigen Tagen. Am Dienstag hatte bereits die Erde in Neapel (Italien) gebebt. Einen Tag später, am Mittwoch, dem 14. Mai, gab es dann das nächste Erdbeben auf mehreren griechischen Inseln. Und nun erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,2 eine Region in der Türkei.

Am Donnerstagnachmittag wurde die zentraltürkische Stadt Konya von dem Erdbeben erschüttert. Menschen verließen ihre Häuser und harrten auf der Straße aus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Das Beben war Berichten zufolge auch in der Provinz Ankara zu spüren. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Die Türkei liegt in einer seismisch aktiven Zone und wird immer wieder von teils schweren Erdbeben erschüttert. Experten warnen regelmäßig vor der hohen Wahrscheinlichkeit schwerer Beben, insbesondere in der stark besiedelten Marmara-Region rund um Istanbul. Bereits Anfang April wütete ein heftiges Beben und erschütterte große Teile der Türkei sowie Syriens.

Erdbeben auf griechischen Inseln

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am frühen Mittwochmorgen mehrere griechische Urlaubsinseln erschüttert. Das Zentrum des Bebens habe südlich der Insel Kasos gelegen, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Der Erdstoß um 1.51 Uhr (Ortszeit, 0.51 Uhr MESZ) sorgte auch auf bei Urlaubern sehr beliebten Ägäis-Inseln wie Kos, Rhodos und Kreta für Erschütterungen. Selbst in der ägyptischen Hauptstadt Kairo war das Beben laut dem Bericht von AFP-Korrespondenten zu spüren.

Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 78,4 Kilometern etwa 15 Kilometer von der Kasos-Inselhauptstadt Fry entfernt. Obwohl es in einem weiten Umkreis zu spüren war, gab es laut griechischen Medien keine Verletzten oder größere Schäden. Vorsichtshalber sei aber ein Tsunami-Alarm auf die Handys der Menschen unter anderem auf Rhodos geschickt worden.

Kein Vorbote für größere Beben

Der Chef der Erdbeben-Behörde OASP beruhigte am Mittwoch die Menschen: „Ich glaube, dass auf dieses Erdbeben keine starken Nachbeben folgen werden“, sagte Efthymios Lekkas dem Fernsehsender ERT. „Es kann auch nicht als Vorbote eines größeren Erdbebens betrachtet werden.“ Zudem stellte Lekkas klar, dass der Erdstoß nichts mit den unzähligen Erdbeben zu tun habe, die im Winter auf der griechischen Insel Santorini registriert wurden.

Ab Ende Januar waren tausende Beben rund um Santorini und die Nachbarinseln registriert worden. Eine solche Serie von Beben hatte es in dem Gebiet nach Expertenangaben seit 1964 nicht mehr gegeben.

Mehr als 1000 Tote nach Erdbeben in Asien

Ein starkes Erdbeben hat weite Teile Asiens, unter anderem die thailändische Hauptstadt Bangkok, erschüttert. In Myanmar, wo das Epizentrum des Bebens lag, ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf mehr als 1000 angestiegen. Die Militärregierung des südostasiatischen Landes sprach am Samstag von 1002 Toten und 2376 Verletzten. Im Nachbarland Thailand starben nach vorläufigen Angaben rund zehn Menschen. In beiden Ländern könnte die Opferzahl noch deutlich ansteigen.

  • Medical workers transport an earthquake casualty in the compound of a hospital in Naypyidaw on March 28, 2025, after an earthquake in central Myanmar. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Sai Aung MAIN / AFP)

    Sanitäter transportieren am 28. März 2025 nach einem Erdbeben in Zentralmyanmar ein Erdbebenopfer auf das Gelände eines Krankenhauses in Naypyidaw. Straßen und Gebäude in der Hauptstadt wurden beschädigt und Menschen im benachbarten Thailand flüchteten auf die Straßen.

    SAI AUNG MAIN/AFP
  • A earthquake survivor holds the hand of a relative as lying on the ground of the compound of a hospital in Naypyidaw on March 28, 2025, after an earthquake in central Myanmar. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Sai Aung MAIN / AFP)

    Ein Erdbeben-Überlebender hält die Hand eines Verwandten, der in Zentralmyanmar auf dem Boden des Krankenhausgeländes in Naypyidaw liegt.

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  • Medical workers and people walk past boxes of medical material placed in the compound of a hospital in Naypyidaw on March 28, 2025, after an earthquake in central Myanmar. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Sai Aung MAIN / AFP)

    Medizinisches Personal und Menschen gehen an Kisten mit medizinischem Material auf dem Klinikgelände vorbei.

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  • Rescue workers stand near the debris of a construction site after a building collapsed in Bangkok on March 28, 2025, following an earthquake. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Lillian SUWANRUMPHA / AFP)

    Auch das beliebte Reiseziel Thailand wurde von dem Erdbeben stark getroffen. Rettungskräfte stehen in der Nähe der Trümmer einer Baustelle in Bangkok. Ein Gebäude war eingestürzt. Laut Medienberichten wurden zahlreiche Arbeiter verschüttet.

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  • An injured man is rescued at a construction site where a building collapsed in Bangkok on March 28, 2025, after an earthquake. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Lillian SUWANRUMPHA / AFP)

    Einsatzkräfte retten einen verletzter Mann aus den Trümmern einer Baustelle in Bangkok. Das heftige Beben hatte ein im Bau befindliches Hochhaus einstürzen lassen. Im Internet kursieren Videos vom Einsturz.

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  • Rescue workers walk past debris of a construction site after a building collapsed in Bangkok on March 28, 2025, following an earthquake. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Lillian SUWANRUMPHA / AFP)

    Rettungskräfte gehen an den Trümmern der Großbaustelle in Bangkok vorbei.

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  • A man walks along a damaged road in Naypyidaw on March 28, 2025, after an earthquake in central Myanmar. A powerful earthquake hit Myanmar and neighbouring Thailand on March 28, turning a major hospital in the Burmese capital into a "mass casualty area" and trapping dozens of workers in an under-construction skyscraper in Bangkok. (Photo by Sai Aung MAIN / AFP)

    Ein Passant geht in Zentralmyanmar eine beschädigte Straße in Naypyidaw entlang und steigt über die gewaltigen Risse, die das Beben in den Beton hinterlassen hat.

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  • An earthquake survivor is carried as she waits to receive medical attention at a hospital in Naypyidaw on March 28, 2025, after an earthquake in central Myanmar. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Sai Aung MAIN / AFP)

    Eine Überlebende des Erdbebens wird in ein Krankenhaus in Naypyidaw getragen, wo sie nach einem Erdbeben auf medizinische Versorgung wartet.

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  • Medical workers transport an earthquake casualty in the compound of a hospital in Naypyidaw on March 28, 2025, after an earthquake in central Myanmar. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Sai Aung MAIN / AFP)

    Sanitäter transportieren die Erdbebenopfer auf das Gelände eines Krankenhauses in Naypyidaw.

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  • Women react in Bangkok on March 28, 2025, after an earthquake. A powerful earthquake rocked central Myanmar on March 28, buckling roads in capital Naypyidaw, damaging buildings and forcing people to flee into the streets in neighbouring Thailand. (Photo by Lillian SUWANRUMPHA / AFP)

    Zwei Frauen laufen direkt nach dem starken Beben in Bangkok an einer Straße. Sie sind sichtlich getroffen von der Naturkatastrophe und telefonieren.

    LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
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Mit Material von AFP und DPA