In Konya bebt die Erde: Erdbeben der Stärke 5,2 in der Türkei

Und schon wieder bebte die Erde – diesmal in der Türkei.
Symbolbild- Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert Konya in der Türkei; Menschen fliehen aus Häusern.
- Bereits das dritte Erdbeben in wenigen Tagen, nach Beben in Neapel und griechischen Inseln.
- Beben auch in Ankara spürbar; keine Schäden gemeldet.
- Experten warnen vor hohen Erdbebenrisiken in der Türkei, besonders rund um Istanbul.
- Erdbeben in Asien fordert über 1000 Tote, Epizentrum in Myanmar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist bereits das dritte Erdbeben in nur wenigen Tagen. Am Dienstag hatte bereits die Erde in Neapel (Italien) gebebt. Einen Tag später, am Mittwoch, dem 14. Mai, gab es dann das nächste Erdbeben auf mehreren griechischen Inseln. Und nun erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,2 eine Region in der Türkei.
Am Donnerstagnachmittag wurde die zentraltürkische Stadt Konya von dem Erdbeben erschüttert. Menschen verließen ihre Häuser und harrten auf der Straße aus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Das Beben war Berichten zufolge auch in der Provinz Ankara zu spüren. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt.
Die Türkei liegt in einer seismisch aktiven Zone und wird immer wieder von teils schweren Erdbeben erschüttert. Experten warnen regelmäßig vor der hohen Wahrscheinlichkeit schwerer Beben, insbesondere in der stark besiedelten Marmara-Region rund um Istanbul. Bereits Anfang April wütete ein heftiges Beben und erschütterte große Teile der Türkei sowie Syriens.
Erdbeben auf griechischen Inseln
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am frühen Mittwochmorgen mehrere griechische Urlaubsinseln erschüttert. Das Zentrum des Bebens habe südlich der Insel Kasos gelegen, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Der Erdstoß um 1.51 Uhr (Ortszeit, 0.51 Uhr MESZ) sorgte auch auf bei Urlaubern sehr beliebten Ägäis-Inseln wie Kos, Rhodos und Kreta für Erschütterungen. Selbst in der ägyptischen Hauptstadt Kairo war das Beben laut dem Bericht von AFP-Korrespondenten zu spüren.
Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 78,4 Kilometern etwa 15 Kilometer von der Kasos-Inselhauptstadt Fry entfernt. Obwohl es in einem weiten Umkreis zu spüren war, gab es laut griechischen Medien keine Verletzten oder größere Schäden. Vorsichtshalber sei aber ein Tsunami-Alarm auf die Handys der Menschen unter anderem auf Rhodos geschickt worden.
Kein Vorbote für größere Beben
Der Chef der Erdbeben-Behörde OASP beruhigte am Mittwoch die Menschen: „Ich glaube, dass auf dieses Erdbeben keine starken Nachbeben folgen werden“, sagte Efthymios Lekkas dem Fernsehsender ERT. „Es kann auch nicht als Vorbote eines größeren Erdbebens betrachtet werden.“ Zudem stellte Lekkas klar, dass der Erdstoß nichts mit den unzähligen Erdbeben zu tun habe, die im Winter auf der griechischen Insel Santorini registriert wurden.
Ab Ende Januar waren tausende Beben rund um Santorini und die Nachbarinseln registriert worden. Eine solche Serie von Beben hatte es in dem Gebiet nach Expertenangaben seit 1964 nicht mehr gegeben.
Mehr als 1000 Tote nach Erdbeben in Asien
Ein starkes Erdbeben hat weite Teile Asiens, unter anderem die thailändische Hauptstadt Bangkok, erschüttert. In Myanmar, wo das Epizentrum des Bebens lag, ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf mehr als 1000 angestiegen. Die Militärregierung des südostasiatischen Landes sprach am Samstag von 1002 Toten und 2376 Verletzten. Im Nachbarland Thailand starben nach vorläufigen Angaben rund zehn Menschen. In beiden Ländern könnte die Opferzahl noch deutlich ansteigen.
Mit Material von AFP und DPA













