In BW verkauft
: Dringender Salami-Rückruf wegen Krankheitserregern

Eine Salami, die in diversen Supermärkten in Baden-Württemberg verkauft wurde, wird zurückgerufen. In einer Charge könnten sich Krankheitserreger befinden.
Von
Nicole Züge
Ulm/Versmold
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Salami Rückruf Symbolfoto

Eine Salami, die auch in Baden-Württemberg verkauft wurde, ist von einem Rückruf betroffen: In einer Charge eines beliebten Produkts wurden Krankheitserreger gefunden. (Symbolfoto)

Patrick Pleul / dpa

Egal ob auf dem Brot oder als Pizzabelag: Salami ist beliebt und wird in Deutschland häufig verkauft. Während der Produktion der Wurst gibt es verschiedene Einfallstore für Verunreinigungen. Darum kommt es immer mal wieder zu Rückrufen bei Fleischprodukten.

Nun hat es eine beliebte Salami-Sorte getroffen, die auch in Baden-Württemberg in verschiedenen Supermarktketten verkauft wurde. Um welche Salami es bei der Rückrufaktion geht und was betroffene Kundinnen und Kunden beachten müssen - eine Übersicht.

Salami Rückruf wegen bakterieller Verunreinigung

Der Hersteller Franz Wiltmann GmbH & Co. KG aus Versmold ruft seine Rindersalami zurück. Die Wurst wurde bundesweit verkauft. Betroffene Händler sind Lidl, Edeka, Kaufland, HIT und weitere Geschäfte des Einzelhandels, schreibt das Verbraucherportal lebensmittelwarnung.de.

Nach eigenen Angaben hat der Hersteller bei einer Probe eine bakterielle Verunreinigung festgestellt. „Aufgrund eines möglichen Gesundheitsrisikos sollten Verbraucher den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren“, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Das Produkt kann am Ort des Kaufes zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Rindersalami zurückgerufen: Um dieses Produkt geht es

Betroffen sei laut dem Hersteller aus Versmold (Nordrhein-Westfalen) nur eine Charge. Um diese Charge geht es:

  • Produkt: „Rein Rind Salami 50 g“ der Marke Wiltmann
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.10.2025
  • Chargennummer: L2521100010
  • Verkauf über: Lidl, Edeka, Kaufland, HIT und weitere
  • Bundesländer: Neben Baden-Württemberg von dem Rückruf betroffen sind Brandenburg, Berlin, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern.

Salami-Rückruf: Das müssen Sie jetzt beachten

Um welche „bakterielle Verunreinigung“ es sich handelt, erklärt der Hersteller in seiner Rückruf-Mitteilung nicht. Erst Anfang August 2025 wurde in dem betroffenen Produkt aus einer anderen Charge Escherichia coli Bakterienstämme nachgewiesen. Solche Bakterien können beim Menschen Magen-Darm-Beschwerden, wie Durchfall, Bauchkrämpfe oder auch Fieber auslösen. In diesem Fall hat der Hersteller allerdings keine Angaben gemacht, sodass unklar bleibt, welche gesundheitlichen Folgen durch die Verunreinigung entstehen können.