Hurrikan „John“ in Mexiko: Fünf Tote, Erdrutsche und Überschwemmung – Lage spitzt sich zu

Ein Mann schützte sich am Dienstag (24. September) mit einer Plastikplane nach dem Durchzug des Hurrikans John. Der Regen hält auch am Freitag weiter an.
Luis Alberto Cruz/AP/dpaHurrikan „John“ schlägt eine Schneise der Zerstörung durch den Süden Mexikos. Nach anhaltenden Regenfällen und schweren Überschwemmungen seit Wochenbeginn (23. September) stürzen in der Region immer mehr Häuser durch Erdrutsche ein, Wassermassen reißen Autos mit.
Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben und Hunderte Häuser wurden beschädigt, wie Präsident Andrés Manuel López Obrador mitteilte. Der Flughafen des erst vor elf Monaten vom verheerenden Hurrikan „Otis“ heimgesuchten Badeortes Acapulco steht unter Wasser – und der Regen hält weiter an.
Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde
„John“ war am Montag als Hurrikan der Kategorie 3 von 5 mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde auf die Küste des Bundesstaates Guerrero getroffen und schwächte sich zunächst zu einem Tropensturm ab.
Danach entwickelte sich der Sturm nach Angaben des US-Hurrikanzentrums vor der Küste des Bundesstaates Michoacán aber wieder zu einem Hurrikan der Stärke 1 mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde.

