• Die Inzidenz in den meisten Städten und Kreisen liegt über Grenzwert von 100 - welchen droht die Notbremse noch?
  • Neue Einschränkungen für den Astrazeneca-Impfstoff bedeutet im Kampf gegen das Virus einen zusätzlichen Dämpfer
Bundesinnenminister Horst Seehofer (71) will sich nicht mit dem jetzt vor allem für ältere Menschen vorgesehenen Vakzin von Astrazeneca impfen lassen. Das sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Donnerstag auf Anfrage. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, Seehofer habe einen Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an die älteren Kabinettskollegen, sich mit Vakzin impfen zu lassen, zurückgewiesen. „Ich lasse mich nicht bevormunden“, sagte der CSU-Politiker demnach zu „Bild“.

Astrazeneca: Kretschmann hat sich mit umstrittenem Vakzin impfen lassen

Bund und Länder waren am Dienstagabend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen. Jüngere können sich nach Rücksprache mit dem Arzt und auf eigenes Risiko weiterhin damit impfen lassen.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72) hatte sich im März gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Grünen-Politiker ließ sich den Impfstoff von Astrazeneca spritzen.