Bayern und Baden-Württemberg steht ein heißes Wochenende bevor. Die Menschen brauchen sich am Wochenende alles anderes als warm anzuziehen: Temperaturen bis zu 37 Grad von der Kurpfalz bis zum Breisgau sagte der Deutsche Wetterdienst für Samstag voraus. Das spricht eher für einen Ausflug ins Schwimmbad, ein schattiges Plätzchen oder eine extra-große Portion Eis - zum Schnellschlecken versteht sich.
An Rhein und Tauber dürfte dann eine tropische Nacht folgen mit Temperaturtiefstwerten knapp über 20 Grad, wie die Meteorologen vorhersagten. Kühler wird es demnach lediglich in manchen Flussauen mit 14 Grad, bevor die Sonne am Sonntag wieder alles gibt und die Menschen erneut schwitzen lässt. Ab dem Mittag seien dann aber einzelne Hitzegewitter möglich sowie Starkregen und Sturmböen.
Verbunden mit der Hitze und der Trockenheit gelten Warnungen, im Wald Feuer zu machen oder Tiere und Kinder in Autos zu vergessen. Immer wieder führen solche Versehen zu Einsätzen von Rettungskräften.

Kein Abkühlung in Sicht

Wer in diesen Tagen eine Abkühlung sucht, sollte am besten einen der vielen Seen in den Regionen aufsuchen, denn Niederschläge sucht man in dieser Woche vergeblich. Lediglich an der Ostsee sind vereinzelt Schauer möglich, doch die Mengen sind verschwindend gering.
Zum Wochenbeginn soll es im Nordwesten bereits wieder etwas kühler werden, während es im südöstlichen Bayern noch bis zu 35 Grad warm bleiben dürfte.

Entnahme von Wasser aus Bächen und Flüssen verboten

Die tagelange Trockenheit hat die Wasserstände in Baden-Württemberg vielerorts für Mitte Juni ungewöhnlich stark sinken lassen. „Das derzeitige Niedrigwasser in den Bächen und Flüssen ist außergewöhnlich niedrig für die Jahreszeit, beziehungsweise früh im Jahr“, teilte eine Sprecherin der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe mit. „Üblicherweise entwickeln sich entsprechende Niedrigwasser eher im Spätsommer und nicht bereits Mitte Juni.“ Besonders betroffen sind nach LUBW-Angaben die Landkreise Ortenau und Emmendingen sowie der Stadtkreis Baden-Baden. In diesen Regionen haben die Behörden in den vergangenen Tagen auch schon die Entnahme von Wasser aus Bächen und Flüssen verboten.

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