Guide Michelin 2026
: Wo die edelsten Restaurants in BW sind - und wer neu dazukommt

Wer einen, zwei oder drei der berühmten Michelin-Sterne erhält, kann sich glücklich schätzen. Wo es im Land die feinsten Gourmet-Adressen gibt - und warum der Europa-Park dabei auch eine Rolle spielt.
Von
dpa
Frankfurt/Main
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Michelin-Sterne für Spitzenköche

Der Südwesten darf sich wieder über Auszeichnungen freuen.

Daniel Löb/dpa/Symbolbild
  • Guide Michelin 2026 listet in Baden-Württemberg insgesamt 73 Spitzenrestaurants.
  • Fünf neue Ein-Sterne-Adressen: Eatrenalin, Das Philippin, The Tourist Trap, Laesâ, Café GUPI.
  • Die Mühle am Schluchsee steigt auf zwei Sterne – modern-regional laut Michelin.
  • Fünf verlieren den Stern: Schattbuch, Casala, Hegel Eins, Laurentius, TAWA YAMA FIN.
  • Baiersbronn bleibt Spitzenstandort mit zwei Drei-Sterne-Häusern; Stuttgart führt mit acht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fünf neue Ein-Sterne-Restaurants hat der „Guide Michelin“ in seiner Ausgabe 2026 für Baden-Württemberg aufgelistet. Alle ausgezeichneten Restaurants gab der Reifenhersteller in Frankfurt/Main bekannt. Insgesamt wurden wie im vergangenen Jahr 73 Spitzenrestaurants in Baden-Württemberg ausgezeichnet. Der Überblick:

Neu mit dabei

Neu im Gourmet-Himmel ist das „Eatrenalin“ im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis), das in diesem Jahr einen Stern erhält. Die Gäste erlebten dort eine „weltweit sicher einzigartige, futuristische Gastro-Experience, deren innovatives Konzept dem Restaurant nun einen Stern beschert“, wie Michelin schreibt.

Ebenfalls neu auf der Liste der Restaurants mit einem Michelin-Stern ist „Das Philippin“ in Rutesheim (Kreis Böblingen) sowie „The Tourist Trap“ in Mannheim, das seine Gäste auf einem historischen Museumsschiff auf dem Neckar bedient. Dazu kommen noch das „Laesâ“ im Herzen Stuttgarts und das „Café GUPI“ in Weil am Rhein (Landkreis Lörrach).

Der Aufsteiger

Das Restaurant „Mühle“ am Schluchsee im Schwarzwald steigt von einem Stern auf zwei Sterne. Michelin spricht hier von einem „modern-regional gehaltenen Restaurant“.

Die Aussteiger

Fünf Ein-Sterne-Restaurants aus dem Südwesten sind in diesem Jahr nicht mehr auf der Liste vertreten: Das „Schattbuch“ in Amtzell (Landkreis Ravensburg), „Casala - das Restaurant“ in Meersburg am Bodensee sowie das „Hegel Eins“ in Stuttgart verlieren ihre Sterne. Das „Laurentius“ in Weikersheim (Main-Tauber-Kreis) und das „TAWA YAMA FIN“ in Karlsruhe haben ihren Betrieb laut Berichten im Internet eingestellt.

Die Altbewährten

Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt bleibt weiter ein Top-Ziel für Gourmets - die Sterne-Dichte ist hier besonders hoch. Das „Restaurant Bareiss“ und die „Schwarzwaldstube“ bleiben bei ihren drei Sternen. Das „1789“ und das „Schlossberg“ dürfen weiterhin jeweils einen Stern führen. Lange Zeit war die Stadt mit rund 15.000 Einwohnern im Nordschwarzwald die bundesweit einzige mit zwei Drei-Sterne-Restaurants.

Stuttgart nun mit acht ausgezeichneten Adressen Spitzenreiter

Stuttgart ist weiterhin die Stadt mit den meisten Sternerestaurants im Südwesten mit nun insgesamt acht ausgezeichneten Adressen. Die „Speisemeisterei“ behält ihre zwei Sterne.

Zwei Dutzend Experten testen anonym

Die Sterne des „Guide Michelin“ gehören zu den wichtigsten Auszeichnungen für Spitzenköchinnen und -köche weltweit. Die ersten Michelin-Sterne in Deutschland wurden 1966 verliehen.

Hierzulande sind etwa zwei Dutzend Experten regelmäßig im Einsatz - sie testen stets anonym und immer mehrfach die Lokale. Der „Guide Michelin“ erscheint in rund 40 Ländern, neben Europa auch in den USA und Asien. Hinter dem Restaurantführer steht der gleichnamige französische Reifenhersteller.

Doch es gibt weitere Restaurantführer. So erscheint auch der „Gault&Millau“ regelmäßig als wichtiger internationaler Gourmet-Ratgeber. Er vergibt unter anderem bis zu 20 Punkte für die Restaurants. In Deutschland bekannt ist zudem das Fachmagazin „Der Feinschmecker“.