Google Bard in Deutschland
: Ab wann kann man den KI-Chatbot auch in Deutschland testen?

Google hat der Öffentlichkeit den Zugang zu seinem KI-Chatbot Bard gewährt. Anwender in Großbritannien und den USA können sich nun selbst ein Bild machen. Doch wann wird der Zugang in Deutschland freigeschaltet?
Von
Philipp Staedele
Berlin
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Google hat der Öffentlichkeit Zugang zu seinem KI-Chatbot Bard gewährt, aber nur in den USA und Großbritannien. Doch wann gibt es den Zugang auch in Deutschland?

PAU BARRENA/afp

Google hat seinen KI-Chatbot Bard für eine begrenzte Öffentlichkeit freigeschaltet. „Es handelt sich um ein frühes Experiment, das den Userinnen und Usern die Zusammenarbeit mit generativer KI ermöglicht“, schrieben die Google-Manager Sissie Hsiao (Vizepräsientin Product) und Eli Collins (Vizepräsident Research) am Dienstag in einem Blogpost. „Wir haben beim Testen von Bard schon viel gelernt, und der nächste wichtige Schritt zur Verbesserung besteht darin, das Feedback von mehr Menschen einzuholen.“ Der Beta-Test ist vorerst nur für User aus den USA und Großbritannien verfügbar.

Konkurrent zu ChatGPT

Google stellt mit Bard ein neues Konkurrenzprodukt zu ChatGPT von OpenAI vor, einem kalifornischen Start-up, das eng mit dem Softwarekonzern Microsoft verknüpft ist und seit seiner Veröffentlichung für Aufsehen beim Thema Künstliche Intelligenz sorgt, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Obwohl Google in der KI-Forschung seit Jahren eine führende Position einnimmt, hat das Unternehmen bisher keine Systeme für den externen Zugriff geöffnet.

Wie ChatGPT basiert auch Bard auf einem umfangreichen Sprachmodell für Forschungszwecke (LLM). Bei OpenAI wird die aktuelle Version GPT-4 verwendet. Google nutzt für Bard eine reduzierte und optimierte Version des Sprachmodells LaMDA, das im Laufe der Zeit durch leistungsstärkere Modelle aktualisiert werden soll.

Hsiao und Collins schreiben weiter, dass Bard eine direkte Schnittstelle zu einem großen Sprachmodell sei: „Wir sehen es als Ergänzung zur Google-Suche an.“ Bard sei so konzipiert, dass man die Suche einfach aufrufen könne, um die Antworten zu überprüfen oder Quellen im Internet zu erkunden. Bei einem Klick auf „Google it“ könne man Vorschläge für Suchanfragen sehen. Die Suche werde in einem neuen Tab geöffnet, damit man relevante Ergebnisse finden und tiefer gehen könne.

Ab wann steht Bard auch in Deutschland zur Verfügung?

Interessenten können sich von sofort an unter der Webadresse bard.google.com anmelden. Nutzer aus Deutschland allerdings bekommen derzeit dort aber nur den Hinweis zu sehen, dass das System in diesem Land noch nicht zur Verfügung stehe. Leider gibt es momentan noch keinen Stichtag, an dem Google Bard auch in Deutschland zur Verfügung stehen wird.

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