Glatteis am Dienstag (27.01.)
: Hier wird es wieder glatt und rutschig

Regen trifft auf Frost: Am Dienstag droht erneut in mehreren Bundesländern gefährliches Glatteis. Wo es wieder glatt werden kann.
Von
Doreen Matschuk
Berlin
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Winter in Norddeutschland - Oldenburg: 24.01.2026, Niedersachsen, Oldenburg: Eine leichte Schneeschicht bedeckt das Kopfsteinpflaster einer Straße im Stadtzentrum. Im Nordwesten kann es durch Schneefall und Schneeregen zu glatten Straßen und Wegen kommen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Glatte Straßen halten Deutschland in Atem. Auch am Dienstag (27.01.) kann es in vielen Regionen wieder zu Glatteis kommen.

Hauke-Christian Dittrich/dpa

Am Dienstag (27.01.) hält die heikle Wetterlage in vielen Teilen Deutschlands an. Es herrscht erneut erhöhte Glatteisgefahr. Wo und wann Sie sich auf glatte Straßen und Gehwege einstellen müssen.

Glatteiswarnung: Hier wird am Dienstag (27.01.) glatt

Das Tief, das aktuell über Deutschland zieht, hat es in sich. In den meisten Bundesländern herrschte am Montag (26.01.) Unwettergefahr wegen Glatteis. Vielerorts hat sich die Lage etwas beruhigt, dennoch bleiben viele Gehwege und Straßen glatt. Wo es auch am Dienstag (27.01.) zu Glätte kommt:

Schneegriesel und Nebel in Niedersachsen & Bremen

Der Tag startet stark bewölkt bis bedeckt. Im Osten treten örtlich Schneegriesel und Nebel auf. Streckenweise besteht Glättegefahr, vor allem am Dienstagmorgen. Die Temperaturen liegen zwischen 0 und +2 Grad. An der Küste frischt der östliche Wind zeitweise auf.

Gefrierender Regen in Nordrhein-Westfalen

Zunächst bleibt es meist trocken. Ab der zweiten Tageshälfte zieht aus Südwesten Regen auf. In Hochlagen und im Norden fällt teils Schnee oder Schneeregen, gefrierender Regen ist nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen reichen von 3 bis 5 Grad im Westen, 1 bis 3 Grad im Osten, im Hochsauerland um -1 Grad. Besonders abends und nachts kann es gebietsweise glatt werden.

In Hessen kommt es zu Schnee und gefrierendem Regen

Am Vormittag noch trocken, ab dem Nachmittag breitet sich Regen aus. In Hochlagen und im Norden kommt Schnee oder Schneeregen hinzu, zeitweise ist auch gefrierender Regen möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 0 und 4 Grad, in Hochlagen bei -2 Grad. In Muldenlagen Nordhessens steigt abends und nachts das Glatteisrisiko deutlich.

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Gebietsweise Glätte in Rheinland-Pfalz & im Saarland

Bis in den Nachmittag hinein bleibt es meist niederschlagsfrei. Danach setzt von Südwesten Regen ein. Im Westerwald sind Schnee, Schneeregen oder vereinzelt gefrierender Regen möglich. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 1 und 5 Grad. In der Nacht kommt es gebietsweise zu Glätte.

Kritisches Wetter in der Nacht in Baden-Württemberg

Nach anfänglicher Nebelauflösung zunächst trocken. Ab Mittag ziehen von Westen Regenfälle auf, im höheren Bergland Schnee. Besonders kritisch wird es abends und nachts: Auf der Alb und in Oberschwaben kann gefrierender Regen Glatteis verursachen. Die Temperaturen reichen von 1 bis 7 Grad.

Glatteisgefahr steigt auch in Bayern

In ganz Bayern dominiert dichte Bewölkung, örtlich auch Nebel. Ab dem Abend greifen von Westen Niederschläge über. Diese fallen häufig als Regen oder Schneeregen und gefrieren bei Temperaturen zwischen 0 und -5 Grad. Sowohl in Nord- als auch in Südbayern steigt die Glatteisgefahr deutlich, vor allem in der Nacht.

Jedoch kann es auch in allen anderen Bundesländern erneut glatt werden, vorrangig dort, wo die Temperaturen in der Nacht in den Minusbereich fallen und die Straßen und Gehwege noch nass sind.