Während die Waldbrände mancherorts zumindest vorübergehend unter Kontrolle gebracht werden können, haben sie andernorts weiterhin verheerende Auswirkungen. In Algerien sind bisher 65 Menschen in Zusammenhang mit Feuern im Land getötet worden, wie das staatliche Fernsehen am Mittwoch berichtete. 37 Zivilisten und 28 Soldaten seien in den Flammen gestorben. 12 verletzte Soldaten befinden sich demnach zudem in kritischem Zustand. In Griechenland beruhigt sich die Situation zumindest vorläufig leicht, in der Türkei lassen starke Winde das Brandrisiko weiter steigen.

Mehr als 100 brände in Algerien

In Algerien sind insgesamt mehr als 100 Brände ausgebrochen, von denen 86 noch immer nicht gelöscht seien, meldete die staatliche Nachrichtenagentur APS unter Berufung auf die zuständige Behörde für Wälder im Land. Besonders betroffen ist die Region Tizi Ouzou östlich der Hauptstadt Algier - dort wüten den Angaben nach derzeit noch 30 Großbrände.