Tesla-Explosion in Las Vegas
: Verdächtiger war in Deutschland stationiert – Spur führt nach Böblingen

Der Mann, der für die Explosion eines Tesla-Cybertrucks verantwortlich sein soll, war ein US-Soldat auf Heimaturlaub. Er war in Deutschland stationiert – womöglich sogar in der Region Stuttgart.
Von
libo, dpa
Stuttgart
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Nach Cybertruck-Brand vor Trump-Hotel: HANDOUT - 02.01.2025, USA, Las Vegas: Dieses undatierte Foto, das vom Las Vegas Police Department zur Verfügung gestellt wurde, zeigt einen Reisepass von Matthew L., der in einem Tesla Cybertruck gefunden wurde, der in eine Explosion vor dem Trump Hotel in Las Vegas verwickelt war. Foto: Uncredited/Las Vegas Police Department/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Dieses undatierte Foto, das vom Las Vegas Police Department zur Verfügung gestellt wurde, zeigt einen Reisepass von Matthew L., der in einem Tesla Cybertruck gefunden wurde, der in eine Explosion vor dem Trump Hotel in Las Vegas verwickelt war.

Uncredited/Las Vegas Police Department/AP/dpa
  • US-Soldat Matthew Livelsberger verursachte Explosion in Las Vegas, beging Suizid.
  • Stationiert in Deutschland, gehörte zu den Green Berets, auf Heimaturlaub.
  • Explosion des Tesla Cybertrucks vor Trump Hotel, keine Hinweise auf ideologischen Hintergrund.
  • Keine Verbindung zur Tat in New Orleans, bei der ein Ex-Soldat 14 Menschen tötete.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Neue Erkenntnisse: Der Fahrer des Tesla-Cybertrucks, der in Las Vegas explodiert ist und mehrere Menschen verletzt hat, hatte Suizid begangen, bevor der Wagen in die Luft ging. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigt, dass sich der Mann erschossen hatte, wie die Polizei von Las Vegas am Donnerstag im Onlinedienst X mitteilte.

Verdächtiger war auf Heimaturlaub

Außerdem sei bestätigt worden, dass es sich bei dem Fahrer um den 37-jährigen Matthew Livelsberger gehandelt habe. Der aus dem Bundesstaat Colorado stammende Soldat gehörte nach Polizeiangaben der US-Eliteeinheit Green Berets an und war in Deutschland stationiert. Er befand sich aber gerade auf Heimaturlaub. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, führt eine Spur nach Böblingen: Der mutmaßliche Täter war wohl in einer Special Forces Gruppe, die teils auch in der Panzerkaserne in Böblingen stationiert ist. Der Verdächtige sei nach Informationen der „New York Post“ und der Nachrichtenagentur AP in einer Kaserne in der Region Stuttgart stationiert gewesen.

Dass der Soldat Fahrer des gemieteten Cybertrucks war, hatten die Ermittler bereits vermutet, weil sie seinen Pass, Kreditkarten sowie einen Armeeausweis gefunden hatten. Das mit Benzinkanistern und Feuerwerkskörpern beladene Fahrzeug war nach dem Suizid explodiert, sodass der Fahrer bis zur Unkenntlichkeit verbrannte. Der Soldat hatte den Wagen den Ermittlungen zufolge am 28. Dezember in Colorado gemietet. Von dort fuhr er durch Arizona und New Mexico nach Las Vegas, wo er am 1. Januar eintraf.

Keine Hinweise auf Verbindung zur Tat in New Orleans

Das Tatmotiv war zunächst unklar. Es gebe keine konkreten Hinweise, dass Livelsberger sich in seinem Handeln von einer „bestimmten Ideologie“ habe leiten lassen, sagte der FBI-Agent Spencer Evans bei einer Pressekonferenz. Dass der Wagen vor einem Hotel des künftigen US-Präsidenten Donald Trump explodierte und der Autokonzern Tesla vom Trump-Verbündeten Elon Musk geführt wird, hatte zahlreiche Spekulationen ausgelöst.

Wenige Stunden vor der Explosion in Las Vegas hatte ein Ex-US-Soldat mit einem gemieteten Pick-up in einem Ausgehviertel von New Orleans 14 Menschen tot gefahren sowie mehr als 30 weitere verletzt. Der 42-Jährige namens Shamsud-Din Jabbar wurde anschließend bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

In seinem Wagen entdeckten die Beamten eine schwarze Flagge der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), außerdem hatte er sich wenige Stunden vor seiner Tat in mehreren Videos zum IS bekannt. Nach Angaben der US-Bundespolizei vom Donnerstag gibt es „keine eindeutige Verbindung zwischen dem Angriff hier in New Orleans und dem in Las Vegas“.

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