Ex-Prinz Andrews Verhaftung
: Wo steckt Sarah Ferguson nach Andrews Festnahme?

Die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor ist abgetaucht. Britische Medien berichten, wo sie untergekommen sein soll.
Von
Judith Müller
London
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(FILES) Sarah Ferguson (L), followed by Britain's Prince Andrew, Duke of York, leaves St. George's Chapel, in Windsor Castle, after attending the Easter Mattins Service, on March 31, 2024. Britain's former prince Andrew is under intense pressure to explain his close ties to  late American financier Jeffrey Epstein alongside his ex-wife Sarah Ferguson, after the US Justice Department released a new batch of documents on January 30, 2026. Revealing the extent of ties between Ferguson and Epstein. "Thank you Jeffrey for being the brother I have always wished for," she, wrote in an email dated August 2009, a year after Epstein was convicted for procuring a minor for prostitution. (Photo by JUSTIN TALLIS / AFP)

Sarah Ferguson hält sich wahrscheinlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.

JUSTIN TALLIS/AFP

Nach der Festnahme ihres Ex-Mannes Andrew Mountbatten-Windsor am 19. Februar steht auch Sarah Ferguson erneut im Fokus der Öffentlichkeit. Die 66-jährige ehemalige Herzogin von York, die bereits in die Affären rund um Jeffrey Epstein verwickelt war, hat sich in den vergangenen Monaten weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Rückzug in die Privatsphäre

Seit ihrem letzten öffentlichen Auftritt am 25. September des Vorjahres, als sie aus der Royal Lodge in Windsor gefahren wurde, ist Sarah Ferguson nicht mehr öffentlich gesehen worden. Nach Informationen der Daily Mail verbrachte sie zuletzt Zeit mit Freunden in den französischen Alpen und zog anschließend in die Vereinigten Arabischen Emirate, vermutlich um Abstand von der britischen Öffentlichkeit zu gewinnen.

Die ehemalige Herzogin hat zudem Zeit mit ihrer jüngsten Tochter Princess Eugenie verbracht, die beruflich in der Region tätig ist und zuletzt eine Kunstmesse in Doha, Katar, besuchte.

Verbindung zu Jeffrey Epstein

Die öffentliche Distanzierung von Sarah Ferguson erfolgt vor dem Hintergrund der neuen Enthüllungen rund um Jeffrey Epstein. E-Mails zwischen ihr und Epstein zeigen, dass sie über einen längeren Zeitraum enge Kontakte zu ihm pflegte, unter anderem um finanzielle Unterstützung zu erhalten. Sie nahm sogar ihre beiden Töchter, Princess Beatrice und Princess Eugenie, kurz nach Epsteins Haftentlassung zu einem Mittagessen mit ihm mit.

Royal-Kommentator Richard Fitzwilliams bezeichnete die Situation gegenüber der Daily Mail als „sehr ernst“ und warnte: „Sarah Ferguson hat keine Zukunft mehr in Großbritannien. Sie ist diskreditiert, ihre Unternehmen sind geschlossen, und keine wohltätige Organisation würde sie unterstützen.“

Mögliche Zukunft im Nahen Osten

Freunde und Experten vermuten, dass die ehemalige Herzogin ihre letzten verbliebenen Chancen außerhalb Großbritanniens sieht. Royal-Autor Andrew Lownie erklärte, dass vermögende Persönlichkeiten in Dubai, Bahrain und Katar wahrscheinlich bereit wären, Sarah Ferguson finanziell zu unterstützen. „In Großbritannien werden weder sie noch Andrew gesellschaftlich akzeptiert“, so Lownie, „aber im Nahen Osten wird niemand danach fragen, was sie getan haben.“

Der Aufenthalt im Nahen Osten könnte ihr demnach nicht nur Privatsphäre, sondern auch neue Möglichkeiten bieten, trotz der Skandale ein öffentliches Leben aufrechtzuerhalten.