Eier werden teurer
: So viel steigen die Preise 2026

Mehrere Faktoren führen dazu, dass Eier 2026 teurer werden. Die Höhe und Hintergründe gibt es hier im Überblick.
Von
David Hahn
Berlin
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Eier: ARCHIV - 19.03.2025, Sachsen, Leipzig: Eine Hand greift in einer Wohnungsküche nach einem Ei in einem Eierkarton. Eier gehören zu den Grundnahrungsmitteln.  (zu dpa: «Geflügelpest sorgt für Engpässe bei Eiern») Foto: Elisa Schu/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Vogelgrippe traf laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) 2025 bereits zehntausende Nutztiere. Als Folge kam es teils auch zu Engpässen bei Eiern. Beeinflusst die Tierseuche aktuell auch die Preise für Eier?

Elisa Schu/dpa

Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich im Jahr 2026 auf höhere Eierpreise einstellen. Wie hoch fallen diese aus und was sind die Gründe?

Preiserhöhung 2026 bei Eiern: Höhe & Ursache

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, hätten die aktuellen Ausfälle durch die Vogelgrippe zumindest keine kurzfristigen Auswirkungen auf den Preis im Supermarkt. Im Handel gebe es Jahresverträge, die bereits im Juni und Juli ausgehandelt worden seien. Doch werden Eier im neuen Jahr ohnehin 3 bis 5 Cent teurer. Das liege aber nicht an der Seuche, sondern an höheren Kosten der Produzenten für Futter, in der Aufzucht von Junghennen und dem steigenden Mindestlohn. Laut dem Präsidenten des Zentralverbands der Geflügelwirtschaft, Hans-Peter Goldnick, sei auch eine gestiegene Nachfrage innerhalb der letzten beiden Jahre um 10 Prozent zu verzeichnen.

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Engpass bei Eiern im Supermarkt: Auswirkungen der Vogelgrippe

Derzeit kommt es in einigen Supermärkten zu Engpässen bei Eiern. Ausbrüche der Geflügelpest haben zur Tötung vieler Legehennen geführt, unter anderem in Sachsen, wodurch es laut dpa vor Weihnachten regional und zeitweise zu leeren Regalen oder einer eingeschränkten Auswahl nach Größe und Haltungsform kam. Hamsterkäufe sind nach Angaben des Geflügelwirtschaftsverbands nicht erforderlich, dennoch wirken sich die Folgen der Seuche auch über einzelne Regionen hinaus aus, da laut der dpa zusätzlich wichtige Lieferländer wie Polen und die Niederlande betroffen sind. Für Januar wird eine leichte Entspannung der Lage erwartet, auch wenn der Wiederaufbau der Bestände mehrere Monate in Anspruch nimmt. Handelsketten wie REWE, Kaufland und Lidl berichten von einer angespannten, aber grundsätzlich gesicherten Versorgung, sodass Eier meist verfügbar sind, Kundinnen und Kunden jedoch weiterhin mit vereinzelten, kurzfristigen Engpässen rechnen müssen. Laut dem Präsidenten des Zentralverbands der Geflügelwirtschaft, Hans-Peter Goldnick, seien für die aktuelle Knappheit von Eiern im Supermarkt allerdings primär die Feiertage ausschlaggebend. Regional könne zwar die Vogelgrippe zu Engpässen führen, insgesamt seien diese aber auf logistische Herausforderungen zurückzuführen.

Mit Material der dpa