Die geheimnisvollsten Inseln der Welt
: Osterinsel — Gigantische Steinköpfe werfen Fragen auf

Die Osterinsel zeichnet sich besonders durch die mächtigen Steinköpfe entlang der Küste und im Inneren der Insel aus. Was genau hat es damit auf sich?
Von
Lea Lange
Osterinsel
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Die Osterinsel wurde erst 1722 von der Mannschaft eines Expeditionsschiffes entdeckt. Doch sie ist schon seit mehr als Tausend Jahren bewohnt. Welche Geheimnisse birgt dieser besondere Ort?

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Die Osterinsel alias Rapa Nui, wurde am 5. April 1722 von der Besatzung eines niederländischen Expeditionsschiffes entdeckt. Besonders auffällig dabei waren die Steinköpfe, welche vom Meer aus zu sehen sind. Was steckt hinter diesen sehr einprägsamen Statuen? Wir haben diese mysteriöse Insel genauer unter die Lupe genommen:

  • Warum hat die Insel Rapa Nui den Namen Osterinsel erhalten?
  • Wie sind die Statuen entstanden?
  • Wo liegt die Insel Rapa Nui?
  • Ist die Insel heute bewohnt?
  • Wie groß ist die Insel?
  • Ist die Osterinsel für Touristen zugänglich?
  • Wie gelange ich auf die Osterinsel?

Die geheimnisvollsten Inseln der Welt — Wie hat die Osterinsel ihren Namen erhalten?

Am 5. April 1722 entdeckte die Mannschaft eines niederländischen Expeditionsschiffes mehrere Statuen aus Stein, welche entlang der Küste aufgestellt wurden. Am selben Tag war Ostern und der mysteriöse Ort erhielt den Namen Osterinsel. Doch die Seefahrer wussten nicht, dass die Ureinwohner der Osterinsel ihre Heimat Rapa Nui tauften.

Wo liegt Rapa Nui und wie groß ist sie?

Rapa Nui befindet sich inmitten des Pazifischen Ozeans und ist mehrere tausend Kilometer vom Festland entfernt. Aus diesem Grund blieb das indigene Volk so lange unentdeckt und konnten fernab von jeder Zivilisation ihre eigenen Traditionen und Lebensgewohnheiten entwickeln. Geografisch gehört die Insel zu Polynesien, politisch ist sie jedoch seit 1888 ein Teil von Chile. Ausmessungen haben ergeben, dass sie mit zirka 164 Quadratkilometer ungefähr so groß wie Lichtenstein ist.

Wer hat die Statuen errichtet?

Eines ist klar: Die mächtigen Steinfiguren, auch Moai genannt, haben keinen natürlichen Ursprung. Da hatten also Menschen ihre Finger im Spiel. Doch wer genau waren die Verantwortlichen? Forschungen haben ergeben, dass die Vulkaninsel bereits seit über Tausend Jahren bewohnt ist. Doch wann genau die Menschen diese besiedelten, ist unklar. Es liegt also nahe, dass die Moai von diesen Siedlern erschaffen wurden. Sie haben die tonnenschweren Giganten, ohne Hilfe durch Nutztiere oder Transportmittel auf die Steinplatten namens Ahu gebracht, die teilweise bis zu 18 Kilometer entfernt waren. Forscher glauben, dass die Statuen vor allem als Schreine galten. Man könnte diese Errungenschaft durchaus als bewältigte Herkulesaufgabe bezeichnen.

Wie die Rapanui den Transport der Moai bewältigen konnten, bleibt ein Rästel. Immerhin konnten die Stein-Kolosse bis zu 80 Tonnen schwer und 11 Meter hoch sein.

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Ist sie heute noch bewohnt?

Bis heute leben, laut der Volkszählung im Jahr 2017, ungefähr 8000 Menschen auf der Osterinsel. Die Hauptstadt heißt Hanga Roa, welche gleichzeitig die einzige Siedlung ist.

Kann ich die Osterinsel als Tourist bereisen?

Die Bewohner der Osterinsel begrüßen jedes Jahr mehr als 100 Tausend Touristen. Um sich finanziell über Wasser halten zu können, sind die Einwohner mittlerweile sogar auf den Kulturtourismus angewiesen. Da dieser faszinierende Ort zum UNESCO–Welterbe gehört, besteht bei vielen das Interesse einer Reise. Wer die Insel gerne besuchen möchte, schafft dies nicht mit einem Direktflug von Deutschland aus. Zuerst muss ein Flug nach Chile gebucht werden. Anschließend gelangt ihr mit einem zweiten Flug auf die Osterinsel, welche seit den 1980er Jahren einen eigenen Flugplatz hat. Während der Coronapandemie haben sie sich jedoch von der Welt abgeschottet und mussten so keine Todesfälle aufgrund einer Coronainfektion beklagen. Im Jahr 2022 öffneten sie wieder ihre Türen für Touristen.

Die Einwohner der Insel sind auf den Kulturtourismus angewiesen. Während der Coronapandemie haben sie sich vollständig abgeschottet.

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