• Wie hoch sind die Corona-Zahlen, Inzidenz  und die Hospitalisierungsrate heute in Deutschland? Hier alle Infos zu den aktuellen RKI-Werten.
  • Zuletzt waren die Corona-Zahlen in Deutschland wieder deutlich gestiegen
  • In diesem Artikel veröffentlichen wir jeden Tag die aktuellen Zahlen des RKI zu Neuinfektionen, Inzidenz und Hospitalisierung

Aktuelle RKI-Fallzahlen am 14.09.2021: Hospitalisierung, Inzidenz, Corona-Neuinfektionen

Hier die Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Deutschland vom Dienstag, 14.09.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 81,1 (Vortag: 81,9; Vorwoche: 83,8)
  • Hospitalisierungsrate: 1,95 (Vortag: 1,89)
  • Neuinfektionen heute: 6.325
  • Infektionen gesamt: 4.089.476
  • Neue Todesfälle: 68
  • Todesfälle gesamt: 92.686
  • Impfquote (Erstimpfung): 66,4 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 62,0 Prozent
Einem Bericht von „Zeit Online“ zufolge haben die Gesundheitsämter bundesweit 6143 Corona-Neuinfektionen sowie 39 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Das wären 560 Ansteckungen weniger als am selben Tag der Vorwoche. Im Vergleich zur Vorwoche gab es dem Bericht von „Zeit Online“ zur Entwicklung der Corona-Zahlen in Deutschland aber einen Todesfall mehr. Die Statistiken von „Zeit Online“ zeigen zudem, dass die Sieben-Tage-Inzidenz seit vier Tagen sinkt. Sie liegt demnach zurzeit bei 87,4. Das Robert Koch-Institut bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen auf 81,1.



Aktuelle Werte der Bundesländer – Inzidenzen in Deutschland

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 117,3 – Bremen
  • 100,6 – Hessen
  • 99,4 – Nordrhein-Westfalen
  • 95,8 – Rheinland-Pfalz
  • 90,9 – Baden-Württemberg
  • 85,8 – Bayern
  • 85,2 – Berlin
  • 73,0 – Niedersachsen
  • 72,7 – Saarland
  • 70,7 – Hamburg
  • 47,5 – Thüringen
  • 42,6 – Brandenburg
  • 42,3 – Schleswig-Holstein
  • 40,1 – Sachsen
  • 38,7 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 29,2 – Sachsen-Anhalt


„Zeit Online“ meldete, dass das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen auch das Land mit den meisten Neuinfektionen war. Dort hätten sich .660 Menschen neu infiziert, hieß es. 1333 Neuinfektionen meldeten die Ämter in Bayern und 868 in Baden-Württemberg. Im Südwesten wurden demnach mit 15 neuen Todesfälle die meisten bundesweit gemeldet.

Neuinfektionen und Corona-Inzidenz gestern und vor einer Woche

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Corona-Zahlen weltweit: Tote und Infizierte laut Johns-Hopkins-Universität

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldet heute (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 225 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,6 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 41.213.908 Infizierte und 662.016 Tote
  • Indien: 33.264.175 Infizierte und 442.874 Tote
  • Brasilien: 21.006.424 Infizierte und 587.066 Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.087.125 Infizierte und 92.625 Tote.

Start der Aktionswoche #HierWirdGeimpft: Spahn wirbt für Corona-Impfungen

Die Bundesregierung will mit der an diesem Montag gestarteten bundesweiten Aktionswoche der ins Stocken geratene Impfkampagne Auftrieb geben. Ziel der Aktion unter dem #HierWirdGeimpft ist es, möglichst viele Menschen an vielen Orten anzusprechen und auf einfachem Wege Impfungen zu ermöglichen. Beispiele dafür sind Spiel- und Sportplätze, Fußgängerzonen, Geschäfte oder Vereine. Auch Kirchen und Moscheen können zu Impforten werden.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat zum Beginn der Aktionswoche (Montag, 13.9.), dazu aufgerufen, dass Ungeimpfte an der Aktion mitmachen. Es gehe darum, vor Herbst und Winter nochmal mehr Menschen zu überzeugen, sagte Spahn am Montag dem Sender WDR 5. "Jetzt, wo auch die Impfzentren Ende September schließen werden, wechseln wir stärker auf mobile Teams." Laut Jens Spahn gehe es bei "ganz vielen" bislang noch Ungeimpften um eine einfache Gelegenheit, sich impfen zu lassen. Bisher sind deutschlandweit 61,3 Prozent der Menschen vollständig geimpft, in Baden-Württemberg sind es 61,0 Prozent.

Schulstart in BW: Trotz Corona zurück ins Klassenzimmer

Gestern startete für 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien der Unterricht in Präsenz - trotz hoher Infektionszahlen. In den Klassenzimmern gilt unabhängig von den örtlichen Inzidenzen Maskenpflicht mit Ausnahme für den Sportunterricht und bei Prüfungen. Ein Testkonzept soll neue Infektionen verhindern: Ungeimpfte Kinder und Jugendliche müssen in den ersten zwei Schulwochen zwei Schnelltests pro Woche machen. Ab der dritten Schulwoche müssen die Kinder dreimal die Woche einen Corona-Schnelltest machen - im Falle eines PCR-Tests bleibt es bei zwei Pflichttests. Geimpfte und Genese sind von der Testpflicht ausgenommen. Gibt es einen Corona-Fall, muss nicht die ganze Klasse automatisch in Quarantäne: Nur ungeimpften und nicht-genesenen Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse müssen sich fünf Tage lang mindestens mit einem Schnelltest pro Tag testen.

Uniklinik Ulm: Long-Covid-Studie wird ausgewertet

Um herauszufinden, unter welchen Beschwerden ehemals an Covid-19 Erkrankte leiden, wird die von den vier baden-württembergischen Uniklinika in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm initiierte Pilotstudie „Epiloc“ ausgeweitet. Das Uniklinikum Ulm (UKU) und die Gesundheitsämter Alb-Donau-Kreis, Heidenheim und Biberach starten die Studie nun in Ost-Württemberg. So wurden 12 750 Briefe an im letzten Winter Infizierten der Region verschickt und darum gebeten, Angaben zur Corona-Infektion, zur weiteren Entwicklung der Beschwerden und zur aktuellen Gesundheitssituation und Lebensqualität zu machen.
Untersuchung zu Corona-Langzeitfolgen Long-Covid-Studie wird an der Uniklinik Ulm ausgeweitet

Ulm