Corona Weihnachten 2020: Auf diese Regeln haben sich die Länder für Weihnachten geeinigt

Weihnachten wird dieses Jahr sicherlich anders ausfallen, aber ein ist sicher, ausfallen wird das Fest nicht.
dpaIn diesem Jahr wird Weihnachten anders gefeiert werden. Eins steht allerdings fest: Ausfallen wird es sicherlich nicht. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich geeinigt, was die Regelungen über die Feiertage angeht. Es soll vom 23. Dezember bis zum 1. Januar ein Treffen eines Haushaltes mit Personen, die diesem Haushalt nicht angehören, möglich sein. Allerdings ist ein Treffen auf zehn Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen.
Freiwillige Isolation vor Weihnachten
Die Länder richten einen Appell an die Bevölkerung, sich die Tage vor Weihnachten in Selbstisolation zu begeben. Damit soll die Gefahr einer Corona-Infektion während der Festtage so gering wie möglich zu halten. „Natürlich muss es ein Weihnachtsfest sein, das man auch mit den Großeltern, mit den Enkeln feiern kann“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF.
Was ist mit den Weihnachtsferien?
Bund und Länder haben sich auf dem Corona-Gipfelam darauf geeinigt, dass die Weihnachtsferien bereits am 19. Dezember beginnen, mit Ausnahme von Bremen und Thüringen
Fällt der Winterurlaub aus?
Merkel sprach sich auf einer Regierungserklärung, mit Blick auf anstehende Winterurlaube dafür aus, dass alle Skigebiete in Europa bis 10. Januar schließen. „Es naht die Skisaison.“ Touristische Reisen sollten nicht stattfinden, jeder nicht notwendige Kontakt sollte vermieden werden. „Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten. Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen.“
Essen gehen mit der Familie an Weihnachten
„An Weihnachten sollen Familien zum Essen gehen können“, das sagte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. „Wenn der Gastronomie das Dezembergeschäft entzogen würde, müssten die Steuerzahler wieder zweistellige Milliardensummen als Hilfen bezahlen, sagte er weiter.