• Der Lockdown wird bis zum 7. März verlängert.
  • Was gilt bei Kontaktbeschränkungen und Treffen?
Bereits vor dem Treffen von Bund und Ländern zeichnete sich ab, dass es vorerst keine weiteren Lockerungen geben wird, sondern eine Verlängerung des Lockdowns. Am Mittwochabend war es dann offiziell: Der Lockdown wird bis 7. März verlängert. Was heißt das für die Regeln bei Treffen und Kontakten?

Video Lockdown-Verlängerung: Das sind die Beschlüsse

Corona Gipfel Beschlüsse: Wie viele Personen dürfen sich treffen?

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Corona-Regeln am Mittwoch 10.2. bis zum 7. März verlämgert worden. Das gilt auch für die Kontaktbeschränkungen. So viele Personen dürfen sich treffen:
  • Treffen sind mit Mitgliedern des eigenen Haushalts erlaubt.
  • Maximal eine Person aus einem fremden Haushalt darf man darüberhinaus treffen.
  • In manchen Bundesländern gelten außerdem Ausnahmen für Kinder unter 14 Jahren.

RKI: Kontaktbeschränkungen werden zu wenig eingehalten

Wie FOCUS Online aus internen Kreisen erfuhr, ist von einem neuerlichen Hochschießen der Fallzahlen die Rede und erneuten Maßnahmen wie vor Weihnachten bis spätestens Ende März. Statt Lockerungen werden sogar weitere Verschärfungen der Corona-Regeln erwartet, da die Kontaktbeschränkungen aktuell von vielen nicht umgesetzt würden. Viele fühlten sich zu sicher, trügen im Privaten weder Masken noch würde auf ausreichend Abstand geachtet beim Besuch von Freunden und Familie. Auch die vielen Ausflügler, die sich vor allem an den Wochenenden vielerorts begegneten, sieht man beim RKI offenbar kritisch. Verschärfungen des Tagestourismus könnten am Mittwoch die Folge sein.

Gericht kippt nächtliche Ausgangssperre in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die coronabedingte nächtliche Ausgangssperre gekippt. Die Verordnung in Baden-Württemberg muss demnach außer Vollzug gesetzt werden.

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Die Themen beim Corona-Gipfel am Mittwoch, den 10. Feburar

Es bleibt insbesondere wichtig, die Anzahl der Kontakte zu reduzieren und die Corona-Regeln einzuhalten, um die Verbreitung des Virus einzudämmen:
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bitten alle Bürgerinnen und Bürger dringend,
  • in den nächsten Wochen alle Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken
  • Zusammenkünfte in Innenräumen zu vermeiden.
  • Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.
  • Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird („social bubble“).