Corona Bayern Kontaktbeschränkung
: Söder erwägt strengere Regeln - auch an Silvester

Weil die Corona-Infektionszahlen immer noch zu hoch sind, denkt Bayerns Mininsterpräsident Markus Söder über strengere Kontaktbeschränkungen nach - auch an Silvester.
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Steffen Wolff mit lby
Passau
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder denkt über strengere Kontaktbeschränkungen nach.

Armin Weigel, dpa

Angesichts der weiterhin landesweit viel zu hohen Corona-Zahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) strengere Kontaktbeschränkungen in Aussicht gestellt - auch an Silvester. „Ich glaube auch, dass wir uns jetzt noch einmal grundlegend in den nächsten zehn Tagen überlegen müssen, ob das allein die Maßnahme ist oder ob es an einigen Stellen noch deutliche Verbesserungen braucht“, sagte Söder am Donnerstag in Passau mit Blick auf die am Vortag von Bund und Ländern beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar.

Söder: Infektionszahlen immer noch zu hoch

Durch den seit November geltenden Teil-Lockdown sei zwar das exponentielle Wachstum gestoppt worden, sagte Söder. Aber das reiche nicht aus. „Die Gesamtzahlen gehen nicht runter. Ganz im Gegenteil.“ In einzelnen Hotspots seien die Zahlen zum Teil sprunghaft angestiegen. „Wenn die Zahlen so bleiben, wird es auch klar sein, dass beispielsweise an Silvester die Zahl der Kontakte auch reduziert werden muss.“ Ansonsten werde riskiert, dass alle Erfolge der vergangenen Wochen zunichte gemacht würden.

Strengere Regeln gelten in Baden-Württemberg

Für Baden-Württemberg steht schon fest, dass an Silvester strenge Kontaktbeschränkungen gelten. Dort werden die Maßnahmen lediglich für die Weihnachtstage gelockert. Danach dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen.

Damit gelten strengere Einschränkungen, als zunächst von Bund und Ländern beschlossen. Zunächst hatte es geheißen, dass sich ab dem 23. Dezember und höchstens bis zum 1. Januar zehn Personen im Familien- und Freundeskreis treffen können.