Bundesweiter Aktionstag: Demonstrationen für AfD-Verbot auch im Südwesten

Für den Südwesten gab es Aufrufe für Freiburg, Stuttgart, Freudenstadt und Heidelberg.
Philipp von Ditfurth/dpa- Mehrere Städte in Baden-Württemberg demonstrierten für ein AfD-Verbot.
- In Freiburg gingen mehrere Hundert Menschen auf die Straße.
- Netzwerk „Zusammen gegen Rechts“ organisierte bundesweiten Aktionstag.
- Bundesregierung soll Verbotsverfahren gegen die AfD einleiten.
- AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Universitätsstadt Freiburg gingen etwa 1.200 Menschen auf die Straße, wie die Polizei auf Anfrage berichtete. In Stuttgart sprach die Polizei von wenigen Hundert und in Heidelberg zählten die Beamten etwa 450 Teilnehmer. Deutlich weniger kamen in Freudenstadt zusammen: Hier waren es zwischen 70 und 80 Menschen. Es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen.
In Berlin fand die zentrale Kundgebung am Brandenburger Tor statt. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl am späten Nachmittag auf rund 4.000, die Veranstalter sprachen von etwa 7.500 Demonstranten. In München gingen laut Polizei etwa 2.500 Menschen auf die Straße.
Das Netzwerk „Zusammen gegen Rechts“ und die Initiative „Menschenwürde verteidigen - AfD-Verbot jetzt“ hatten zu einem bundesweiten Aktionstag in mehr als 60 deutschen Städten aufgerufen.
Die Organisatoren fordern die Bundesregierung auf, umgehend ein Verbotsverfahren gegen die AfD einzuleiten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte die AfD Anfang Mai zur „gesichert rechtsextremistischen Bestrebung“ hochgestuft. Dagegen setzt sich die Partei mit einem Eilantrag zur Wehr. Bis zu einer Entscheidung des zuständigen Verwaltungsgerichts Köln legt der Inlandsgeheimdienst die neue Einstufung auf Eis und führt die AfD daher erst einmal weiter nur als sogenannten Verdachtsfall.
