Die Heizkosten bleiben auch im neuen Jahr ungewöhnlich hoch. Im ganzen Land erhalten die Bürgerinnen und Bürger nach und nach ihre Heizkostenrechnungen – und bei manchen kam dann der Schock. Ob Gas, Heizöl, Strom, Holz oder Flüssiggas, die Preise für Energie schnellen in die Höhe. Um zu unterstützen hat die Regierung zahlreiche Entlastungen bereits angeboten und es sind noch mehr auf dem Weg. Wer trotz allem die Heizkostenrechnung für das Jahr 2022/2023 nicht stemmen kann, kann einmalig 500 Euro Bürgergeld erhalten.

Hilfspaket in Höhe von 500 Euro: Antrag beim Jobcenter stellen

Wie die Agentur für Arbeit erklärt gibt es im Jahr 2023 für alle Personen, die hohe Ausgaben für das Heizen haben die Möglichkeit, einmalig eine Bürgergeld-Zahlung zu erhalten, um über die Runden zu kommen. Das Geld gibt es nicht nur für eine Nachzahlung, sondern auch, wenn man für die kommende Heizperiode Pellets, Heizöl o.ä. kaufen will.
Um das Geld zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Dieser kann online hier auf dem Portal des Jobcenters eingereicht werden. Der Antrag muss spätestens drei Monate nachdem die Rechnung fällig war eingereicht sein. Wenn man also eine Heizkostennachzahlung im Januar 2023 erhält, muss bis April 2023 der Antrag beim Jobcenter eingehen. Die Einmalzahlung vom Jobcenter kann es bis 31. Dezember 2023 geben.

Einmalig Bürgergeld für hohe Heizkosten: Das sind die Voraussetzungen

Um die Zahlung zu erhalten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Das sind grundsätzlich die, die generell bei der Beantragung von Bürgergeld gelten. Folgende Punkte gehören dazu:
  • Mindestens 15 Jahre alt und noch kein Anspruch auf Rente
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Grundsätzlich „erwerbsfähig“, also in der Lage, mindestens 3 Stunden am Tag zu arbeiten
  • Vermögen von maximal 40.000 Euro und 15.000 Euro pro Person im Haushalt
  • Das Einkommen reicht nicht aus, um die Rechnung komplett zu zahlen