Britta Ernst war für viele Menschen in Deutschland keine bekannte Persönlichkeit. Lediglich in Brandenburg, wo sie derzeit die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport ist, war sie definitiv bekannt. Doch jetzt hat sie eine zweite Rolle, die sie auch auf internationaler Bühne bekannt macht: Sie ist die Ehefrau von Bundeskanzler Olaf Scholz. Bei ihrem ersten Auftritt auf dieser größeren Bühne bei den G7 in Bayern hat sie schon beeindruckt. Wer ist also die Frau des Kanzlers? Hat sie Kinder, wer ist ihre Familie? Alle wichtigen Infos hier im Überblick.

Kinder, Größe, Ehemann - das ist Britta Ernst

  • Name: Britta Ernst
  • Beruf: Politikerin und brandenburgische Bildungsministerin seit 2017
  • Geburtstag: 23. Februar 1961
  • Alter: 61 Jahre
  • Größe: unbekannt
  • Geburtsort: Hamburg
  • Wohnort: Potsdam, Brandenburg
  • Ehemann: Olaf Scholz
  • Kinder: keine
  • Instagram: brittaernst
  • Twitter: @BrittaErnst

Britta Ernst: Lebenslauf, Familie, Ehe

Britta Ernst ist 1961 in Hamburg geboren. Bis heute hat sie neben ihrer Wohnung in Potsdam eine Zweitwohnung in der Hansestadt - sie bleibt also weiterhin verbunden mit ihrem Heimatort. Ihre politische Karriere begann sie in Hamburg und Schleswig-Holstein, seit 1978 ist sie als Mitglied in der SPD aktiv. 1997 wurde sie in die Hamburger Bürgschaft gewählt, davor hatte sie verschiedene Stationen als Referentin durchlaufen. Bis 2011 war sie in der Hamburger Bürgschaft vertreten, unter anderem war sie dort die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion. Ihr Mann, Olaf Scholz, war während dieser Zeit ebenfalls in der Hamburger Bürgschaft vertreten und war von 2011 bis 2018 der Erste Bürgermeister von Hamburg. 2011 verließ Britta Ernst die Hamburger Bürgerschaft. Von 2014 bis 2017 arbeitete sie als Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, bevor sie nach Brandenburg zog und im Kabinett von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ebenfalls das Bildungsministerium übernahm. Diese Position hält sie bis heute.
1998 heiratete sie ihren Ehemann Olaf Scholz. Das Paar hat keine Kinder. Sie leben in Potsdam.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Britta Ernst, Frau von Bundeskanzler Scholz, warten auf die Ankunft der Gäste zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Britta Ernst, Frau von Bundeskanzler Scholz, warten auf die Ankunft der Gäste zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau.
© Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

First Lady Britta Ernst: G7-Frauen mit der Kanzlergattin

Ex-Skirennläufer Christian Neureuther (73) hat sich beim Partnerprogramm am Rande des G7-Gipfels nach eigenen Angaben schnell mit den Frauen der Regierungschefs angefreundet. „Wir haben so einen Spaß gehabt“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Die sind so reizend, das war so herzlich. Das war als ob wir uns schon lange kennen.“ Man habe sich auch sofort geduzt.
Neureuther, seine Schwiegertochter Miriam und Enkelin Lotta hatten Kanzlergattin Britta Ernst, die Ehefrau des französischen Präsidenten, Brigitte Macron, Boris Johnsons Ehefrau Carrie und Amélie Derbaudrenghien, die Frau von EU-Ratspräsident Charles Michel beim Nordic Walking um den oberbayerischen Ferchensee begleitet und sollten auch am Tag darauf wieder mit ihnen zusammentreffen.
Christian Neureuther, ehemaliger Ski-Profi (l-r), Carrie Johnson, Frau des britischen Premierministers, Miriam Neureuther, ehemalige Biathletin, Brigitte Macron, Ehefrau des französischen Präsidenten Macron, Britta Ernst Ehefrau des Bundeskanzlers Scholz (SPD) und Amelie Derbaudrenghien, Partnerin von EU-Ratspräsident Michel, bei einer gemeinsamen Nordic-Walking-Wanderung am Ferchensee.
Christian Neureuther, ehemaliger Ski-Profi (l-r), Carrie Johnson, Frau des britischen Premierministers, Miriam Neureuther, ehemalige Biathletin, Brigitte Macron, Ehefrau des französischen Präsidenten Macron, Britta Ernst Ehefrau des Bundeskanzlers Scholz (SPD) und Amelie Derbaudrenghien, Partnerin von EU-Ratspräsident Michel, bei einer gemeinsamen Nordic-Walking-Wanderung am Ferchensee.
© Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
„Nirgendwo bringt man die Menschen besser zusammen, als wenn man zusammen Sport treibt“, sagte Neureuther. „Gehen, ratschen miteinander“, das sei doch besser als irgendein Museumsbesuch. „Uns war es wichtig, auch was über unsere Landschaft und die Natur zu erzählen“, sagte er. „Wunderschöne Orchideen und Alpenrosen“ habe er seinen Begleiterinnen gezeigt, bevor sie danach noch gemeinsam in ein Wirtshaus eingekehrt seien. Vor allem dort sei die Stimmung hervorragend gewesen: „Es war wirklich sehr lustig“. Warum? „Das kann ich jetzt nicht erzählen.“
Alle vier Frauen seien sehr sportlich gewesen. „Die Brigitte, also Frau Macron, wollte dann sogar nicht mit dem Shuttle fahren, sondern zu Fuß zurückgehen und das hat sie auch gemacht.“ Nach Angaben Neureuthers soll es nicht das letzte Treffen der Gruppe gewesen sein: „Wir haben am Schluss ausgemacht, dass wir uns beim Skifahren treffen.“