Brand bei Silvesterparty
: Erste Todesopfer aus Crans-Montana identifiziert

Eine Spezialeinheit arbeitet an der Identifizierung der jungen Menschen, die bei der Brandkatastrophe ums Leben kamen. Die Angehörigen von vier jungen Menschen haben jetzt traurige Gewissheit.
Von
dpa
Crans-Montana
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Menschen bringen Blumen in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation, wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte. (zu dpa: «Erste Todesopfer aus Crans-Montana identifiziert»)

Antonio Calanni/AP/dpa
  • Nach dem Brand in einer Bar in Crans-Montana wurden die ersten vier Todesopfer identifiziert.
  • Es handelt sich um zwei Schweizerinnen (21 und 16 Jahre) und zwei Schweizer (18 und 16 Jahre).
  • Die Opfer wurden ihren Familien übergeben, die Identifizierung weiterer Opfer läuft.
  • Eine 30-köpfige Spezialeinheit zur Katastrophenopfer-Identifizierung ist im Einsatz.
  • Von 119 Verletzten wurden bis Freitag 113 identifiziert, darunter keine deutschen Opfer.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gut 48 Stunden nach dem verheerenden Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana hat die Polizei die ersten der 40 Todesopfer identifiziert. Es handelt es sich nach diesen Angaben um zwei Schweizerinnen im Alter von 21 und 16 Jahren sowie zwei Schweizer im Alter von 18 und 16 Jahren. Die Leichname seien den Familien übergeben worden.

Die Identifizierung laufe auf Hochtouren, versichern die Behörden. Im Einsatz ist dabei eine 30-köpfige Spezialeinheit zur Identifizierung von Katastrophenopfern. Sie war nach der Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien aufgebaut worden. Unter den Toten dürften auch Ausländer sein.

Von den 119 Verletzten waren bis Freitag 113 identifiziert worden. Darunter waren 71 Schweizer sowie 14 Franzosen, elf Italiener, vier Serben sowie einzelne Personen aus anderen Ländern. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet.