Bergsteiger auf der Zugspitze verunglückt
: Mann fällt 400 Meter tief und stirbt

Bei einer Wanderung auf die Zugspitze ist am Freitagmittag (09.06.2023) ein Mann ums Leben gekommen. Mehrere weitere Wanderer mussten gerettet werden.
Von
Amelie Schröer
Garmisch-Partenkirchen
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Am Freitagmittag (09.06.2023) konnte die Bergwacht den toten Mann auf der Zugspitze nur noch tot bergen. Er war 400 Meter in die Tiefe gestürtzt.

Matthias Bein/dpa

Am Freitagnachmittag (09.06.2023) ist ein Bergsteiger auf der Zugspitze bei Garmisch–Partenkirchen ums Leben gekommen. Der bisher unbekannte Mann war kurz unterhalb des Gipfels, als er durch einen kleinen Schneerutsch erfasst und mitgerissen wurde, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Gegen 14 Uhr erhielt die integrierte Rettungsleitstelle Oberland die Mitteilung, dass sich unweit des Zugspitzgipfels ein Bergunglück ereignet habe. Die Bergwachtbereitschaft Grainau und der Rettungshubschrauber Christoph Murnau begaben sich zum Unglücksort, konnten aber nur noch eine tote Person aus dem Höllentalferner bergen.

Elf weitere Bergsteiger müssen geborgen werden

Eine Augenzeugin teilte der Polizei mit, dass der Mann alleine auf dem Höllental–Klettersteig unterwegs war und kurz unterhalb des Gipfels durch einen kleinen Schneerutsch erfasst und mitgerissen wurde. Der Bergsteiger war über steilstes Felsgelände rund 400 Meter tief abgestürzt, bevor er auf dem Höllentalferner tödlich verletzt zum Liegen kam.

Elf weitere Bergsteiger, die sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe der Unfallstelle aufhielten, mussten vom einem Polizeihubschrauber und den Rettungshubschrauber Christoph Murnau ebenfalls gerettet werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache und der Identität des Verstorbenen dauern weiter an. Von einem Fremdverschulden wird derzeit nicht ausgegangen.