Ben Tewaag randaliert: Sohn von Uschi Glas in psychiatrischer Klinik

Ben Tewaag, Sohn von Uschi Glas soll auf Polizisten losgegangen sein.
picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpaErneut sorgt Ben Tewaag, der 49-jährige Sohn von Schauspiel-Ikone Uschi Glas (81), für negative Schlagzeilen. Nach BILD-Informationen landete Tewaag in einer psychiatrischen Klinik. Zuvor soll er sich verletzt, massiv randaliert und Polizeibeamte beleidigt haben. Der Vorfall, der in einem Rettungswagen begann, endete mit einem Großeinsatz der Polizei und juristischen Ermittlungen. Für Uschi Glas bedeuten die Ereignisse in Rottach-Egern neue, schwere Sorgen.
Dramatische Nacht in Rottach-Egern
Die dramatischen Ereignisse nahmen am Sonntagabend in der Nobelgemeinde Rottach-Egern ihren Lauf. Ein Rettungswagen wurde alarmiert, da sich ein Mann durch einen häuslichen Unfall eine tiefe Schnittwunde an der rechten Hand zugezogen hatte. BILD erfuhr: Es handelte sich um Ben Tewaag.
Auf dem Weg in das Krankenhaus entwickelte sich die Situation jedoch explosionsartig. Tewaag wurde im Rettungswagen aggressiv, was die Sanitäter dazu veranlasste, sofort die Polizei hinzuzuziehen. Als die Beamten eintrafen, eskalierte die Lage vollends. Laut Polizeibericht belegte Ben Tewaag „die Polizeibeamten mit diversen Kraftausdrücken und versuchte, auf einen Polizeibeamten einzuschlagen“.
Widerstand und Beleidigungen gegen die Polizei
Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) bestätigte auf BILD-Nachfrage einen Einsatz in Rottach-Egern. BRK-Sprecher Sohrab Taheri-Sohi berichtete, dass die Rettungskräfte während des Transportes „heftigen verbalen Anfeindungen“ ausgesetzt waren und Tewaag versuchte, „den Rettungswagen während der Fahrt zu verlassen“.
Tewaag wurde daraufhin in Gewahrsam genommen, randalierte jedoch weiter und fügte sich zusätzlich selbst Verletzungen zu. Mit Unterstützung weiterer Polizeikräfte konnte der Verletzte schließlich dem Krankenhaus Agatharied überstellt werden.
Der Einsatz erforderte das Eingreifen von insgesamt neun Polizeibeamtinnen und -beamten. Alle Beteiligten wurden von Tewaag mit einer „Flut von Beleidigungen und Schimpfwörtern übelster Art“ überhäuft. Ein Polizist erlitt dabei leichte Verletzungen.
Behandlung und Überstellung: Der Weg in die Klinik
Im Krankenhaus Agatharied wurden zunächst die Schnittwunde am Finger und die selbst beigebrachten Verletzungen versorgt. Anschließend wurde der 49-Jährige in eine psychiatrische Klinik zugeführt. Diese Maßnahme soll der Sicherstellung und weiteren Behandlung dienen.
Juristische Konsequenzen: Ermittlungen gegen Ben Tewaag
Die Vorfälle haben nun juristische Konsequenzen: Gegen Ben Tewaag wird wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.
BILD erreichte den Prominentensohn telefonisch. Sein einziger Kommentar zu dem Vorfall: „Außer meinem Finger ist niemand geschädigt worden.“ Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen.
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