Bahnstreik in Berlin aktuell: S-Bahn – Welche Bahnen fahren, und welche nicht?

Der Bahnstreik der GDL hat auch Auswirkungen auf die Berliner S-Bahnen – diese rechnen mit erheblichen Einschränkungen.
picture alliance/dpa | Soeren StacheDer Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL wirkt sich auch auf Berlin aus – Fahrgäste müssen sich auf erhebliche Einschränkungen bei der S-Bahn einstellen. Welche Bahnen sind betroffen – und welche nicht?
Bahnstreik in Deutschland – GDL ruft zum Streik auf
Reisende müssen sich erneut auf Streiks und somit auf erhebliche Beeinträchtigungen im Zugverkehr einstellen. Auslöser hierfür sind die Verhandlungen über Tarifverträge zwischen der Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Noch vor der Fortsetzung der Gespräche diese Woche hat die GDL nun Streiks angekündigt – alle Infos gibt es hier:
Berliner S-Bahn rechnet mit „massiven Einschränkungen“
Die GDL hat zum Warnstreik im Bahnverkehr von Mittwochabend, 22.00 Uhr, bis Donnerstagabend, 18.00 Uhr, aufgerufen. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass sie mit „massiven Auswirkungen“ auf den Bahnbetrieb rechnet.
„Wir rechnen damit, dass weniger als 20 Prozent der Intercity- und ICE-Züge fahren“, sagte ein Bahnsprecher am Mittwochvormittag. „Erfahrungsgemäß wird es auch im Regionalverkehr massive Einschränkungen geben“, hieß es. „Wir rechnen auch damit, dass in einzelnen Regionen gar keine Züge mehr fahren können.“
Der Warnstreik wirkt sich auch auf Berlin aus. „Es werden massive Beeinträchtigungen des S-Bahnverkehrs erwartet“, teilte die S-Bahn am Dienstagabend auf X, vormals Twitter, mit.
Welche Bahnen sind betroffen – und welche nicht?
Betroffen sind die S-Bahnen: Nach Angaben der Berliner S-Bahn kann es bereits vor Streikbeginn und nach Streikende zu Beeinträchtigungen kommen. „Nutzen sie alternative Verkehrsmittel“, riet die S-Bahn.
Nicht betroffen vom Streik sind hingegen alle Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), also U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen.
Wo können sich Fahrgäste über Züge und Bahnen informieren?
Die Deutsche Bahn hat für den Ausstand der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einen Notfahrplan im Fernverkehr erstellt. Das Angebot an Fahrten werde stark reduziert, teilte der Konzern am Dienstagabend mit. „Für diese Fahrten setzt die DB längere Züge mit mehr Sitzplätzen ein, um möglichst viele Menschen an ihr Ziel bringen zu können. Dennoch kann eine Mitfahrt nicht garantiert werden“, hieß es.
Die Bahn hat außerdem eine Rufnummer eingerichtet (08000-996633) unter der sich betroffene Fahrgäste seit Mittwochmorgen über die Auswirkungen informieren können.
Reisende in Berlin können sich zudem bei der Fahrplanauskunft der S-Bahn informieren.
Welche Rechte haben Fahrgäste jetzt?
Wer Reisen geplant hat, für den ist es natürlich ärgerlich, wenn genau an diesem Tag gestreikt wird. In folgendem Artikel haben wir die Rechte von Fahrgästen im Fall von Streiks zusammengefasst:
(mit Material von dpa)
