Badeunfälle in Bayern: Drei Menschen sterben im Wasser – darunter zwei Kinder

Wenn Menschen bei Badeunfällen in naturgewässern nicht mehr auftauchen, kommen Polizeitaucher zum Einsatz. (Symbolbild)
Soeren Stache/dpa- Drei Badeunfälle in Bayern: Zwei Tote und ein Kind in Lebensgefahr, Vorfälle am selben Tag.
- Achtjährige stirbt nach Rettung aus Baggersee, sechsjährige Schwester weiterhin in Lebensgefahr.
- 24-Jähriger ertrinkt in der Donau, drei Jahre altes Mädchen nach Sturz in Kneipp-Becken stabil.
- Polizei untersucht Unfallursachen, Fremdverschulden beim Donau-Unfall ausgeschlossen.
- DLRG: Strömungen, Temperaturunterschiede und Selbstüberschätzung häufige Unfallursachen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei den drei Badeunfälle an nur einem Tag sind in Bayern drei Menschen gestorben: Am Donnerstag, dem 14. August, kam es zu mindestens drei tödlichen Badeunfällen. Dabei starb ein siebenjähriges Mädchen, dessen sechsjährige Schwester und ein 24-jähriger Mann. Die Sechsjährige befand sich nach dem Badeunfall noch in einer Klinik und schwebte dort in Lebensgefahr. Bis die Polizei schließlich am Samstagabend den Tod des Kindes bestätigte. Ermittler untersuchen derzeit die Ursachen der tragischen Vorfälle.
Was war geschehen? Am Donnerstagabend sind nach bisherigen Informationen zwei Schwestern, sechs und sieben Jahre alt, aus einem Baggersee bei Schweinfurt geborgen und reanimiert worden. Die Siebenjährige starb am Folgetag im Krankenhaus. Ihre Schwester schwebt noch bis zum Samstag in Lebensgefahr und starb ebenfalls in der Klinik.
Die beiden Mädchen seien unbeaufsichtigt im flachen Wasser gewesen. Zeugen fanden den Angaben nach einen treibenden Schwimmflügel und so eines der Mädchen. Kurz danach wurde auch die andere Schwester gefunden. Die Unfallursache soll die Kriminalpolizei ermitteln.
Mann ertrinkt in Donau, Mädchen fällt in Kneipp-Becken
In Neu-Ulm ertrank am Donnerstag ein 24 Jahre alter Mann beim Schwimmen in der Donau. Taucher der Wasserwacht holten den Mann leblos zurück an die Oberfläche. Neusten Erkenntnissen nach war der Mann zu diesem Zeitpunkt schon tot. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Ein Fremdverschulden werde ausgeschlossen, hieß es.
Ein drei Jahre altes Mädchen wurde am Donnerstag in Regensburg nach dem Sturz in ein Kneipp-Becken reanimiert. Die Polizei vermutete, dass die Dreijährige durch den Temperaturschock sofort einen Herzstillstand erlitt. Zwei Gäste des Schwimmbads retteten das Kleinkind. Der Zustand der Dreijährigen sei derzeit stabil, sie schwebe nicht in Lebensgefahr.
Weniger Badetote als im Vorjahr
Die Zahl der Badetoten in Deutschland stieg laut DLRG von 299 im Jahr 2021 auf 411 im Jahr 2024. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres starben demnach 16 Menschen weniger als im Vorjahreszeitraum. Konkret starben bis Ende Juli 2025 mindestens 236 Menschen. Ein Grund hierfür könne der regenreiche Juli gewesen sein. Den DLRG-Angaben nach ertranken die meisten Menschen in Bayern. Insgesamt seien hier bis Ende Juli mindestens 48 Badetote verzeichnet worden.
Aus Sicht der DLRG kommt es vor allem aus zwei Gründen zu tödlichen Badeunfällen. Einerseits unterschätzten Menschen oft die Strömung und die Temperaturunterschiede des Wassers. Anderseits überschätzten sie oft ihre eigenen Schwimmfähigkeiten.
Mit Material von DPA.



