Aldi und Co.
: Diese Lebensmittel rationiert Aldi Süd

Während der Corona-Pandemie kam es bereits zu Engpässen bei verschiedenen Lebensmitteln. Nun könnte der Ukraine-Krieg wieder für leere Supermarktregale sorgen.
Von
Uwe Keuerleber
Ulm
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Der Ukraine-Krieg sorgt auch in Deutschland für Engpässe von Lebensmittel.

Fabian Sommer / DPA

Der Krieg in der Ukraine hat nun auch Auswirkungen auf das Einkaufen im Supermarkt in Deutschland. Wie RTL-Online berichtet, tauchen jetzt wieder Rationierungen von Lebensmitteln im Supermarkt auf. Aus der Ukraine kommen normalerweise einige wichtige Lebensmittel her, die aktuell wegen der kritischen Lage vor Ort nur begrenzt geliefert werden können.

Aldi begrenzt Abgabe von Speiseöl

Die wichtigsten Rohstoffe für Speiseöl sind Sonnenblumen, Raps, Leinsamen und Soja und die kommen hauptsächlich aus der Ukraine. Zuletzt stiegen die Preise für Sonneblumenöl. Doch jetzt greifen einige Supermärkte zu härteren Maßnahmen und und begrenzen die Abgabe von Speiseöl. So begrenzt etwa die Süpermarktkette Aldi Süd seine Abgabe der Eigenmarke Bellasan auf maximal vier Flaschen pro Kunde. Das berichtet die Lebensmittel Zeitung (LZ). Wenn es so weiter geht, könnten auch andere Supermärkte dem Beispiel von Aldi folgen.

Höhere Preise und Lieferengpässe werden erwartet

Wenn nicht eine Begrenzung pro Kunde, so wird es aber in jedem Fall zu höheren Preisen beim Speiseöl kommen. Nach Recherchen des Onlinemagazins Chip.de kostet Speiseöl aktuell mindestens 1,80 Euro. Noch im vergangen Jahr konnte man Speiseöl noch für unter einem Euro bekommen. Zu erwarten sind auch höhere Preise und Rationierungen bei Reis, Nudeln oder Schokolade, da auch hier die meisten Rohstoffe aus der Ukraine kommen.