Aldi, Kaufland, Lidl betroffen: Deutschlandweite Rückrufe wegen Listerien

In mehreren Fischprodukten, die deutschlandweit verkauft wurden, wurden Listerien nachgewiesen.
Sebastian Kahnert/dpaAktuell gibt es bundesweit mehrere Fisch-Rückrufe bei Aldi, Lidl und Kaufland. Die Produkte unterscheiden sich, der Grund ist immer der gleiche: Es wurden gefährliche Listerien nachgewiesen.
Lidl-Rückruf am 10.12.: Diesen Thunfisch nicht essen!
Der Lieferant Sicily Food informiert über den Rückruf des Artikels Sansibar Deluxe Thunfisch Carpaccio in der 100 g Packung und den Mindesthaltbarkeitsdaten 27.12.2025, 28.12.2025 und 29.12.2025.
Wie das Unternehmen mitteilt, wurden in dem betroffenen Produkt Listerien (Listeria monocytogenes) nachgewiesen, die Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen und von Symptomen ähnlich eines grippalen Infektes sein. Vom Verzehr wird darum dringend abgeraten!
Der Thunfisch wurde in Lidl-Filialen in Brandenburg, Sachsen, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen verkauft.
Aldi-Rückruf: Forellenfilets mit Listerien belastet
Auch Fisch, der bei Aldi Nord und Süd verkauft wurde, ist von einer Rückrufaktion betroffen. Konkret geht es hier um zwei Sorten Forellenfilets. Diese Produkte sind bei Aldi betroffen:
- Almare Forellenfilets in den Sorten Natur und Pfeffer
Inhalt: 125 g
Verbrauchsdatum: 30.11.2025
Losnummer: 4254431
Rückruf bei Kaufland
Auch bei Kaufland sind zwei Fischerzeugnisse von dem Rückruf wegen Listerien betroffen. Die Rückrufe bei Aldi und Kaufland wurden bereits im November veröffentlicht. Es handelt sich um denselben Hersteller. Diese Produkte bei Kaufland sind betroffen:
- K Classic Regenbogen Forellenfilets heißgeräuchert Natur
Inhalt: 125 g
Verbrauchsdatum: 30.11.2025
Losnummer: 4254431
GTIN 4010871040209 - K Classic Regenbogen Forellenfilets heißgeräuchert Pfeffer
Inhalt: 125 g
Verbrauchsdatum: 30.11.2025
Losnummer: 4254431
GTIN 4010871040216
Was können Verbraucher tun?
Die betroffenen Produkte können in der jeweiligen Verkaufsstelle auch ohne Kassenbon zurückgegeben werden. Kaufpreis wird erstattet. Auch interessant: Bundesweiter Keks-Rückruf wegen giftiger Inhaltsstoffe

