Wirtschaft in Ulm: Wieland übernimmt Neotiss und stärkt Wachstum in Energiemärkten

Die Ulmer Wieland-Gruppe, die ihren Hauptsitz in der Graf-Arco-Straße in Ulm hat, hat den französischen Spezialisten Neotiss SAS übernommen.
Matthias Kessler- Wieland übernimmt Neotiss und stärkt Geschäft in Nukleartechnik, Energie und Prozesstechnik.
- Der Konzern erweitert sein Portfolio um geschweißte Glatt- und Rippenrohre aus Titan, Edelstahl und Nickel.
- Neotiss gilt als führender Hersteller für Hochleistungsrohre und beschäftigt rund 370 Mitarbeitende.
- Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA und China – wichtigster Markt ist die Nukleartechnik.
- Neotiss wird Teil der Business Unit Thermal Solutions; Abschluss der Transaktion am 1. Oktober 2026.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Ulmer Wieland-Gruppe, die ihren Hauptsitz in der Graf-Arco-Straße in Ulm hat, hat den französischen Spezialisten Neotiss SAS übernommen und stärkt damit ihre Position in den Märkten für Nukleartechnik, Energie und Prozesstechnik. Mit der Akquisition erweitert der Kupfer- und Werkstoffkonzern sein Produktportfolio um geschweißte Glatt- und Rippenrohre aus Titan-, Edelstahl- und Nickellegierungen. Zugleich baut Wieland seine Werkstoff- und Engineeringkompetenz für anspruchsvolle Wärmeübertragungslösungen aus.
Neotiss gilt als einer der weltweit führenden Hersteller von Hochleistungsrohren für besonders anspruchsvolle Anwendungen, bei denen Effizienz, Korrosionsbeständigkeit und Betriebssicherheit im Mittelpunkt stehen. Das Unternehmen mit Sitz in Issy-les-Moulineaux bei Paris verfügt über Produktionsstandorte in Frankreich, den USA und China und beschäftigt rund 370 Mitarbeitende. Wichtigster Absatzmarkt ist die Nukleartechnik.
Zugang zu Wachstumsmärkten
Für Wieland eröffnet die Übernahme zusätzlichen Zugang zu internationalen Wachstumsmärkten. Davon profitiert nach Unternehmensangaben auch das Geschäft in der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik (HVAC&R), in der zunehmend effiziente Wärmeübertragungslösungen gefragt sind. Hintergrund ist unter anderem der weltweit steigende Energiebedarf, etwa durch den massiven Ausbau von Rechenzentren, sowie anhaltende Investitionen in industrielle Infrastruktur.
„Mit Neotiss gewinnen wir einen Spezialisten, dessen Technologien und Marktposition unser bestehendes Geschäft hervorragend ergänzen“, sagte Wieland-Chef Dr. Erwin Mayr. Die Akquisition eröffne Zugang zu attraktiven Wachstumsmärkten und stärke die Kompetenzen des Konzerns bei anspruchsvollen Werkstoffen und Wärmeübertragungsanwendungen. Auch Neotiss-Geschäftsführer Hugues de Sazilly sieht in dem Zusammenschluss neue Chancen.
Gemeinsam mit Wieland könne man die Reichweite bei Kunden weltweit ausbauen und auf dem Fundament der vergangenen 50 Jahre aufbauen. Neotiss wird Teil der Business Unit Thermal Solutions von Wieland. Die Transaktion wurde am 1. Oktober 2026 abgeschlossen.
Über Wieland
Wieland ist ein weltweit führender Anbieter von Halbfabrikaten aus Kupfer und Kupferlegierungen. Mit einem globalen Netz von mehr als 80 Produktionsstätten, Service- und Handelshäusern bietet das Unternehmen ein breites Produkt-, Technologie- und Serviceportfolio. Vom Prototyp bis zur Serienfertigung entwickelt Wieland Lösungen für Automotive, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Kälte- und Klimatechnik und viele weitere Branchen. Durch hochleistungsfähige Kupferwerkstoffe treibt Wieland den Erfolg seiner B2B-Kunden in Zukunftsfeldern wie Elektromobilität, Konnektivität oder Urbanisierung voran. Hohe technische Kompetenz, kundenorientiertes Denken und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln und begründen seit 1820 den Erfolg des Unternehmens.

