Energieversorgung in Ulm
: Wieland steigt in Windkraft ein

Das Unternehmen plant bis zu fünf Anlagen in Ulm und Blaustein zur Eigenversorgung und kooperiert dabei mit den SWU
Von
swp
Ulm
Jetzt in der App anhören
Windkraftanlage

Windkraftanlage

Massimo Cavallo - stock.adobe.com
  • Wieland plant bis zu fünf Windkraftanlagen in Ulm und Blaustein zur Eigenversorgung.
  • Das Gebiet ist als Vorrangfläche für Windenergie im Regionalplan Donau-Iller ausgewiesen.
  • Ziel: CO2-Reduktion bis 2030 und Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2045.
  • Zusammenarbeit mit den SWU für ein gemeinsames Projekt mit bis zu vier weiteren Anlagen.
  • Planung und Genehmigungsverfahren laufen, Realisierung hängt von Prüfungsergebnissen ab.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Wieland Gruppe plant ihre Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie auszubauen und prüft den Bau von bis zu fünf Windkraftanlagen auf der Buchbrunnenhalde. Das teilt das Unternehmen mit. Das vorgesehene Gebiet liegt demnach auf Gemarkungen der Städte Ulm und Blaustein. Es ist den Angaben zufolge im Regionalplan Donau-Iller als Vorrangfläche für Windenergie ausgewiesen.

Wieland bezeichnet sich als weltweit führender Anbieter von Halbfabrikaten aus Kupfer und Kupferlegierungen. Als energieintensives Unternehmen verfolge es ehrgeizige Dekarbonisierungsziele. Die Eigenstromerzeugung aus Windkraft sei dabei ein zentraler Baustein, um CO2-Emissionen zu senken und die Versorgung der deutschen Produktionsstandorte langfristig zu sichern. Plus: Das Vorhaben stärke die Wettbewerbsfähigkeit der Werke und sichere Arbeitsplätze in der Region.

Nach dem Zuschlag der ForstBW für die Flächennutzung hat Wieland die Planung und Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens begonnen. Die Realisierung wiederum hänge vom Ergebnis der Prüfungen ab. Für das Gelingen des Projekts sei die Unterstützung der Region wichtig, insbesondere die Zusammenarbeit mit den Kommunen und Behörden, teilt das Unternehmen weiter mit.

Das Projekt soll in Kooperation mit den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU) umgesetzt werden, die auf angrenzenden Flächen bis zu vier Anlagen errichten möchte. Gemeinsam soll ein Projekt entstehen, das Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leistet.

Wieland strebt nach eigenen Angaben bis 2030 eine deutliche Reduktion der CO2-Emissionen und spätestens bis zum Jahr 2045 die Netto-Null an.